16.09.2016, 14:07 Uhr

Claudia Müller saß 24 Stunden auf dem Rad

Auch die Nacht über war es recht warm (Foto: Günter Müller)
Hitzendorf: Kirschenhalle |

Platz 2 der Damenwertung nach 137 Runden zu je 3,8 Kilometer rund um die Hitzendorfer Kirschenhalle.

12/24 Stunden Schinderei. Der Titel der Radveranstaltung vom vergangenen Wochenende sagte wohl alles aus: Die Teilnehmer hatten die Wahl, sich entweder zwölf oder 24 Stunden über den 3,8 Kilometer langen Rundkurs zu quälen. Claudia Müller, bekannt als Ausdauersportlerin, entschied sich für das 24-Stunden-Pensum.
Vom Vorjahr kannte die Triathletin den Streckenverlauf. Doch diesmal verschärften Temperaturen um die 30 Grad den Bewerb, selbst die Nacht über war es relativ lau. Das Ziel, das sie mit auf die Strecke nahm, lautete Stockerlplatz.
Im Rennen war relativ bald klar, dass gegen die Tirolerin Cornelia Tschenet, eine Sportlerin, die sich auf das Rad fahren spezialisiert und bereits das „Race across Austria“ absolviert hat, kein Kraut gewachsen ist. Um Platz 2 entwickelte sich für die Stallhoferin ein Duell mit Gabi Schreiblehner aus Wien, das einmal die eine, dann wieder die andere Athletin in Front sah. Gegen Schluss der Distanz hatte die Wienerin aber einen Durchhänger, der einen klaren zweiten Platz für Claudia Müller zur Folge hatte. Der Abstand im Ziel? 137 zu 115 absolvierten Runden.
Mit der Zweitplatzierten freute sich das Betreuerteam, bestehend aus den Schwestern Martina Kurej, Gabriele Klosius und Ehemann Günter. „Oft war es nur eine Kleinigkeit“, freute sich Claudia Müller etwa, ihre Quietschente Runde für Runde an einem anderen Platz am Streckenrand ausfindig machen zu müssen. Die Betreuer werden wohl auch dabei sein, wenn ihr Schützling Ende November beim 24-Stunden-Schwimmen in Bad Radkersburg zur Titelverteidigung antritt.
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