27.04.2016, 08:21 Uhr

Bronze öffnet das Europa-Tor

Können die UVC-Mädels morgen die Bronze-Medaille sicherstellen? Der Eintritt zum Spiel ist frei. (Foto: GEPA)

Bevor die UVC-Damen morgen um Ligaplatz drei kämpfen, zieht Graz-Manager Frederick Laure Bilanz.

Einmal geht’s noch: Zum letzten Mal wird morgen, Donnerstag (20 Uhr/Eintritt frei), in der BlueBox zu Liebenau gepritscht und gebaggert, wenn die Mädels des UVC Graz gegen die Wildcats Klagenfurt um die Bronzemedaille in der Austrian Volley League kämpfen. Nach dem 3:2 in Kärnten könnten Eva Dumphart und Co. bereits den Sack zumachen. "Im Vorjahr haben wir den dritten Platz auswärts sichergestellt, umso schöner wäre es, heuer zuhause Bronze zu gewinnen", stellt UVC-Manager Frederick Laure klar.
Welche Bedeutung dieser Triumph hätte, wird auch im Hinblick auf die internationalen Startplätze ersichtlich. "In der kommenden Saison spielen nur die ersten drei Damenteams im Europacup, daher werden wir noch einmal alles raushauen!"

Ohne Fremdarbeiterin

Doch ob Europa oder nicht, mit der Performance der Damen ist Laure sehr zufrieden. "Wir hatten zu Beginn der Saison, auch bedingt durch den Abgang von unserer Topscorerin Anna Skarlovnik, einige Schwierigkeiten, danach sind wir aber richtig gut in Schuss gekommen."
Mit dem Einzug ins Cup-Finale konnten sich die Grazerinnen, die auch diese Saison als einziges der Top-Teams ohne Legionärin bestritten, zusätzlich in Szene setzen und waren auch knapp an der Sensation dran, gegen Favorit Post lag man mit 2:0 in Sätzen vorne. "Vielleicht haben wir uns den Sieg einfach nur für nächstes Jahr aufgehoben!"

Amstetten als Spielverderber

Auch bei den Herren steht ein verlorenes Cup-Finale auf der Habenseite. Der zu starke Gegner hieß, wie auch im Viertelfinale der Liga, Amstetten. Am Ende gingen Flo Ertl und seine Kollegen zum dritten Mal in Serie als Fünfte über die Ziellinie.
"Gegen Amstetten haben wir in den entscheidenden Phasen nicht das abgerufen, was wir können. Da hat auch etwas die Routine gefehlt", bilanziert Laure, der für die kommende Saison daher am Spielersektor aktiv sein möchte. Nach dem Abgang von Coach Claudio Carletti ("Er wollte zurück nach Italien") ist außerdem noch die Trainerposition vakant.

Christoph Hofer
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