27.08.2016, 11:45 Uhr

"Wir müssen diesen Herrn wählen!"

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SPÖ-Bundesgeschäftsführer Georg Niedermühlbichler (l.)stellte sich im 2. SPÖ-Tirol-Sommergespräch auf Einladung der WiderstandskämpferInnen, der Jungen Generation und des Renner-Instituts Tirol den Fragen der Mitglieder. Natürlich ging es dabei auch um die 2. Bundespräsidentenstichwahl und die Wahlbeisitzer. Vielen Dank für Ihren Kommentar!
Innsbruck: Gasthaus zur Eiche |

Eine neue Tradition im "schönsten Gastgarten" Innsbrucks sorgte für unter anderem auch für heiße Wahldiskussionen. Im 2. SPÖ-Sommergespräch war der neue SPÖ-Bundesgeschäftsführer, Georg Niedermühlbichler, zu Gast und stellte sich den Fragen der Tiroler GenossInnen. Natürlich ging es auch um die bevorstehende 2. Bundespräsidenten-Stichwahl:

"Wir müssen diesen Herrn wählen, die Alternative ist eine schreckliche!", meinte ein Innsbrucker Mitglied, das sich als Wahlbeisitzer im Sieglanger momentan nicht sehr wohl in seiner Haut fühlt, dabei aber umso deutlicher empfiehlt: Die SPÖ solle Van der Bellen im Wahlkampf unterstützen. Der seit Juni 2016 amtierende SPÖ-Bundesgeschäftsführer outete sich selbst auch klar: "Ich werde ihn auch wählen. Aber: Es darf nie wieder eine Wahl geben, bei der kein SPÖ Kandidat auf dem Stimmzettel steht!" Ein klares Signal des überlebensnotwendigen Aufbruchs innerhalb der SPÖ einerseits, andererseits legte er noch nach: Das könne der FPÖ schon einmal ausgerichtet werden: "Wenn man in Tirol mit dem Namen Hofer gegen Van der Bellen verliert, das ist schon ein klares Zeichen!" Zu Van der Bellen selbst meint er: "Van der Bellen hat das höhere Potential." Es gehe nun darum alle Freunde und Bekannten davon zu überzeugen, damit "wir einen Bundespräsidenten haben, den man im Ausland herzeigen kann!"

Zur Wahlwiederholung betonte Niedermühlbichler, dass es schon bedenklich sei, dass ausgerechnet die Partei, die die wenigsten und nachlässigsten Wahlbeisitzer hatte, die Wahl erfolgreich anfocht. Das sollte nicht mehr passieren, deshalb werde sich die SPÖ bemühen, eine bessere Wahlordnung zu schaffen.
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