15.07.2016, 11:34 Uhr

Fenster: Statt U-Wert besser auf Energiebilanz achten

Beim Fensterkauf ist auf eine Balance zwischen U-Wert, g-Wert und tv-Wert zu achten. (Foto: Velux)

Der U-Wert gibt den Wärmeverlust eines Bauteiles an. Eine Energiebilanz wie sie etwa in Dänemark eingeführt wurde, ist laut Expertenmeinung zielführender.

Der Fensterkauf richtet sich vor allem nach dem U-Wert, der den Wärmeverlust angibt. Sinnvoller wäre eine Energiebilanz-Angabe: "Glas weist nicht nur Wärmeverluste auf. Es ermöglicht solare Gewinne, ausgedrückt im g-Wert", so Heinz Hackl von Velux. Wichtig sei auch der Lichtdurchlass, der tv-Wert. Dabei gehe es nicht nur um die EInsparung von Energie durch Kunstlicht. "Tageslicht ist für die Gesundheit des Menschen von essenzieller Bedeutung", sagt Hackl. Doch besserer U-Wert wirkt sich nachteilig auf tv- und g-Wert. Es wäre laut Hackl besser, auf eine Balance zwischen U-Wert, g-Wert und tv-Wert zu achten.

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