26.05.2016, 08:00 Uhr

Reizdarm: Kein Tabuthema!

Nahezu jeder vierte Österreicher leidet an einem Reizdarmsyndrom. (Foto: Andrey Popov - Fotolia.com)

Ständig auftretende Verdauungsbeschwerden wie Verstopfung, Durchfall, Blähungen oder Völlegefühl sprechen für ein sogenanntes Reizdarmsyndrom. Betroffene schämen sich häufig aufgrund der Symptome. Aufklärung der Öffentlichkeit ist daher besonders wichtig: Immerhin leidet fast jeder Vierte hierzulande an einem Reizdarmsyndrom.

Der Reizdarm, auch als Colon irritabilie oder irritables Darmsyndrom bezeichnet, kann die Lebensqualität von Betroffenen stark einschränken. Zu den unangenehmen Symptomen wie häufiger Durchfall, Bauchschmerzen und/oder Blähungen, kommt die Scham hinzu, die Patienten aufgrund der Krankheit empfinden.

Ursachen eines Reizdarms

Das Reizdarmsyndrom wird zunehmend öffentlich diskutiert, nicht zuletzt, weil so viele Menschen tagtäglich damit zu kämpfen haben. So kommen auch mögliche Behandlungen zur Diskussion. Neuesten Forschungen nach, kann ein Reizdarmsyndrom aufgrund einer geschädigten Darmbarriere entstehen. Dabei kommt es zu winzig kleinen Schädigungen in der Darmwand, wodurch krankmachende Keime in diese eindringen und das Verdauungsorgan reizen können.
Die typischen Beschwerden wie Bauchweh und Co. gelten als Folgen der Reizungen des Darms durch die eindringenden Keime.

Reizdarm behandeln

Früher bestand die Therapie eines Reizdarms darin, lediglich die Symptome zu lindern. Heute versucht man, an der Ursache anzusetzen. Ein weltweit einzigartiger Bifidobakterienstamm, der als Präparat aufbereitet in der Apotheke erhältlich ist, legt sich wie eine Art Pflaster auf die Darmwand und verhindert, dass schädliche Keime den Darm reizen. Die Symptome können sich maßgeblich verbessern oder sogar ganz verschwinden.

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