03.08.2016, 08:25 Uhr

Bei Kuhattacken richtig reagieren

Erst wenn eine Kuh wirklich angreift, sollte man den Hund von der Leine nehmen. (Foto: Bilderbox)
Auch dieses Jahr häufen sich wieder Meldungen über Attacken von Weidetieren. Besonders mit Hund ist die Gefahr eines Übergriffs der sonst gutmütigen Tiere groß. Der Österreichische Tierschutzverein rät daher, bei Wanderungen einige Verhaltensregeln zu beachten.

Ausweichen oder Hund an die Leine

Um gefährliche Situationen mit grasenden Rinderherden zu vermeiden, gilt es in erster Linie, Abstand zu halten. Häufig sind Wanderwege, die durch Kuhweiden führen, mit Schildern "Achtung Weidevieh" gekennzeichnet. In diesem Fall empfiehlt der Österreichische Tierschutzverein eine Ausweichroute zu benutzen. Sollten Wanderer dennoch unmittelbar an einer Rinderherde vorbeikommen, soll der Hund keinesfalls von der Leine gelassen und kurzgehalten werden. Mit oder ohne vierbeinigen Begleiter gilt: Die Alm ist kein Streichelzoo! Das Berühren oder Streicheln der Tiere sollte man unbedingt unterlassen.

Mit Stock drohen

Greift eine Kuh tatsächlich an, ist Ruhe bewahren angesagt. Davonlaufen ist nicht empfehlenswert. Durch lautes Rufen oder Drohgebärden mit dem Wanderstock kann das Rind zum Umkehren bewegt werden. Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt den Hund von der Leine zu lassen, damit er sich in Sicherheit bringen kann. Während der Hund flüchtet, kann der Wanderer langsam den Rückzug aus der Gefahrenzone antreten - dabei sollten Sie den Tieren aber nicht den Rücken zuwenden.
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