13.05.2016, 14:20 Uhr

Regionalität wird für Gastronomie immer wichtiger

Verwenden das neue Symbol für heimische Lebensmittel in der Gastronomie sehr gerne: Karli Pichlmaier (m.) und Hellmut Straka, Obmann-Stellvertreter des Landesbediensteten Unterstützungsvereins (LUV) mit LK-Vizepräsidentin Maria Pein. (Foto: LK Steiermark)
Bei der „Woche der Landwirtschaft“ – sie findet österreichweit vom 16. bis 22. Mai statt – setzt die Landwirtschaftskammer auf eine einfache und unbürokratische Herkunftskennzeichnung von Fleisch und Eiern beim Außer-Haus-Verzehr. Etwa eine halbe Million Steirerinnen und Steirer (2,5 Millionen Österreicher) nehmen täglich ihr Essen außer Haus in Kantinen, Großküchen-Restaurants oder in Gasthöfen ein. „Obwohl jeder zweite Gast, der auswärts isst, gerne wissen will woher die verarbeiteten Lebensmittel kommen, bleibt die Herkunft meist im Dunklen“, sagt Landwirtschaftskammer-Vizepräsidentin Maria Pein. Und weiter: „Um die Gäste nicht im Ungewissen zu lassen, um Vertrauen und faire Wahlfreiheit zu schaffen, starten wir österreichweit diese Herkunftskennzeichnungs-Offensive.“

"Gut zu wissen"

Die Wünsche der Konsumenten nach einer Herkunftsdeklaration erfüllt das neue Symbol „Gut zu wissen“. Die Auslobung erfolgt nach dem Schweizer Vorzeige-Modell und ist sehr einfach. Kommt Schweinefleisch aus Österreich, schaut die Herkunftskennzeichnung so aus: Schweinefleisch: Österreich.
In allen Bezirken werden während und nach der Woche der Landwirtschaft, Gastronomiebetriebe und Gemeinschaftsverpflegungen bei Präsentationen als Best-Practice-Beispiele in punkto Herkunftskennzeichnung vor den Vorhang gebeten.
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