11.07.2016, 11:45 Uhr

Wenn Lehrer etwas zurück bekommen

Die Familie Göglburger bedankte sich bei den Lehrern und der Direktion der NMS Pestalozzi für ihre Erziehungsarbeit. (Foto: KK)

Für ihre großartige Erziehungsarbeit erhielten die Lehrer der NMS Pestalozzi ein Dankesschreiben.

LEOBEN. "Was ich euch noch sagen wollte": Mit diesen Worten beginnt der bewegende Brief eines Elternpaares, das den Lehrern ihres Sohnes etwas zurück geben möchten. Nur ein kleines bisschen Dankbarkeit, Herzlichkeit und Wertschätzung.
"Wir verneigen uns vor euch Lehrern", schreiben sie in ihrem Dankesbrief an Direktor Franz Valland.

Hut ab

Denn Herr und Frau Göglburger haben ihren Sohn Bernd an die NMS Pestalozzi wechseln lassen, obwohl viele Stimmen um sie herum ihnen davon abgeraten haben. Da bekannterweise viele Migranten hier zur Schule gehen würden und das ja etwas "ganz Arges" ist. Aber sie wurden eines Besseren belehrt: "Das Lehrerteam hat es geschafft, verschiedene Kulturen und dadurch Meinungen unter einen 'Hut' zu bringen. Wir glauben, dass keine der anderen Schulen in Leoben vor solchen Herausforderungen im täglichen Schulalltag stehen und diese bewältigen muss. Tag für Tag wurde bewiesen, dass das machbar ist. Ein großartiges Beispiel für Toleranz, Einfühlungsvermögen und erzieherische Leistungen.'"
Familie Göglburger: "Das Lehrpersonal der NMS Pestalozzi hat die ganze Arbeit mit viel Herz und Verstand geleistet. Wir wissen jetzt, dass es noch Lehrer gibt, die ihren Beruf sehr lieben."

Traumberuf Lehrer

Solche Rückmeldungen bekommt man nicht alle Tage. Aber sie bestätigen Lehrkräfte darin, ihren Traumberuf gewählt zu haben. Und die Lehrer der NMS Pestalozzi im Besonderen für ihre tolle Arbeit.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.