08.06.2016, 14:33 Uhr

Schweißtreibender Weg zurück zur Spitze

Im MTZ Judenburg gibt es für Nici Schmidhofer, betreut von Therapeut Arjen Twiest, perfekte Reha-Bedingungen. (Foto: KK)

Nici Schmidhofer brennt nach ihrer schweren Verletzung bereits wieder auf
ihr Comeback.

LACHTAL. Vor fünf Monaten zog sich Nici Schmidhofer in Cortina d`Ampezzo einen Riss des vorderen Kreuzbandes und Einriss des Innen- sowie Außenmeniskus im rechten Knie zu.

Mittlerweile befindet sich die Lachtalerin bereits wieder auf dem steinigen und schweißtreibenden Weg zurück zum Comeback:


Heilung verläuft positiv


„Es läuft sehr gut, die Heilung verläuft positiv. Mein Arzt Dr. Christian Fink in Innsbruck ist jedenfalls sehr zufrieden. Außerdem ist zuletzt beim Muskelaufbautraining unter meinem Therapeuten Arjen Twiest im MTZ Judenburg sehr viel weitergegangen.“

Mittlerweile hat die erfolgreiche ÖSV-Speedläuferin der Union Schönberg-Lachtal bereits den nächsten Schritt in Richtung Ausdauerbereich gesetzt und hat auch schon so manche ausgiebige und anstrengende Radtour gemeinsam mit ihren Nationalteamkolleginnen in den Beinen.


Comeback auf Schnee in Chile geplant


Dementsprechend denkt die 27-Jährige bereits an ihr Comeback auf Schnee: „Mitte August sind zweimal drei Tage mit Trainer und Servicemann geplant. Alles ist auf mich abgestimmt, wenn ich dafür bereit bin, wird es probiert. Am 2. September würde ich gerne beim Abflug zum Training nach Chile dabei sein.“


Privataudienz beim Papst


Als Motivation auf dem Weg zurück gab es für die Ski Alpin-Rennläuferin kürzlich auch das Landessportehrenzeichen in Gold sowie einen unvergesslichen Tag im Vatikan mit dem Höhepunkt einer Privataudienz bei Papst Franziskus gemeinsam mit einer ÖSV-Delegation und zuletzt mit der Einkleidung in Kufstein den offiziellen Startschuss für die neue Wintersport-Saison mit Höhepunkt WM in St. Moritz.
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