18.06.2016, 11:10 Uhr

Filmkritik: Demolition – Lieben und Leben

Drama / 101min / USA 2016 / R: Jean-Marc Vallée

Davis Mitchell (Jake Gyllenhaal) führt sein Leben in geordneten Bahnen ohne den Dingen große Beachtung zu schenken. Auch den alles andere als subtilen Andeutungen seiner Frau Julia (Heather Lind) er solle doch aufmerksamer sein begegnet er mit ignorantem Lächeln. Nach ihrem tragischen Unfalltod, allerdings, findet Davis seinen Rhythmus nicht mehr und beginnt abseits der gewohnten Wege die Welt um sich zu bemerken – indem er sie auseinandernimmt. Stück für Stück zerlegt Davis Gegenstände und im metaphorischen Sinne auch sein Leben, sich selbst und seine Ehe mit Julia. ‚Demolition‘ ist folglich die Geschichte eines Trauerprozesses, der mit einem ausgearteten Beschwerdebrief an einen Süßigkeitenautomatenvertreiber beginnt und mit neuen und ungewöhnlichen Freundschaften (Naomi Watts) endet. FAZIT: Ruhig distanzierte und doch intim berührende Demontage eines Lebens und einer Liebe! (Elisabeth Knittelfelder) +++
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