31.05.2016, 07:47 Uhr

KOMM.ST-Festival/Bio-Hacking: Kunst muss wachsen

Niki Passath, Georg Gratzer und Schüler der 4. Klasse der VS Puch pflanzten im Pucher Hochgartl Apfelbäume, nun wurden sie zu Kunstwerken geformt
Wir können Dinge verändern, sie besser machen - das ist der Gedanke, der hinter Bio-Hacking steht. Im Zuge des KOMM.ST Festivals wurde mit Schülern aus Puch, Anger, Floing und Weiz fleißig gepflanzt, gebogen und gebunden.

Schon vor einer Woche pflanzten die Schüler aus Puch gemeinsam mit den Künstlern Niki Passath und Georg Gratzer bei strömendem Regen Apfelbäume im Pucher Hochgartl, nun wurden bei strahlendem Sonnenschein die zarten Äste vorsichtig zu Kunstwerken gebogen und festgebunden. Selbständig enwickelten die Kinder kreative Ideen, es entstanden neben einem kreisförmigen Konstrukt auch mehrdimensionale Herzen und ein Art Dom aus den Bäumchen. "Wir könnten ja einmal eine Schulmesse hier feiern" oder "Beim nächsten Fest könnten wir uns hier mit einem Stand beteiligen" entstanden gleich die nächsten Ideen. Das ist auch das Ziel der Künstler: "Durch solche Aktionen wollen wir Kreativität und Regionsverbundenheit fördern. Die Kinder werden gemeinsam mit den Bäumchen wachsen, hoffentlich regelmäßig hier vorbeischauen und vielleicht immer wieder mal etwas verändern. Mit einem Fertigspielzeug wäre das alles nicht möglich!"

"Was könnte in Puch besser passen als Apfelbäume" zeigte sich Bürgermeisterin Gerlinde Schneider begeistert. Die Gemeinde hat zum einen die Bäume zur Verfügung gestellt und wird zum anderen auch für die zukünftige Pflege sorgen. Durch den Standort des Kunstprojekts mitten im Hochgartl nahe der Schule bieten sich auch weiterhin Projekte an - etwa für den Biologieunterricht oder eben für gemeinschaftliche Erlebnisse.
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