07.10.2016, 08:26 Uhr

Neue Lieb Zentrale wurde feierlich eröffnet

Weiz: Lieb Bau Unternehmensgruppe |

Neben dem 85-jährigen Jubiläum der Lieb Bau Unternehmensgruppe gibt es dieser Tage auch noch einen weiteren Anlass, um zu feiern. Die Firmenzentrale in Weiz wurde in rund 30.000 Arbeitsstunden zu einer hochmodernen Firmenzentrale um- bzw. ausgebaut.

Seit Februar 2016 wurde die neue Zentrale in 175 Arbeitstagen auf 2.600 Quadratmeter Nutzfläche erweitert bzw. umgebaut. Die besonderen Herausforderungen eines Um-baus während dem laufenden Bürobetrieb stellte alle Betei-ligten auf eine harte Probe – sowohl die Angestellten in der täglichen Arbeit als auch die Arbeiter auf der Baustelle. „Mauern wurden durchgerissen, neue Böden wurden verlegt, Fenster getauscht, Kabel verlegt und noch viele weitere Arbeiten mussten erledigt werden, während daneben der normale Arbeitsablauf aufrecht gehalten wurde“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter, Arch. DI Josef Gasser. Die Fertigstellung Anfang Oktober ist daher für alle involvierten Personen ein Grund um zu feiern und auf das geschaffene stolz zu sein. Die um- bzw. ausgebaute Firmenzentrale kann getrost als Aushängeschild der Unternehmensgruppe bezeichnet werden und lädt mit seinen Leuchtbuchstaben vor dem Haupteingang Geschäftspartner, Kunden, Lieferanten sowie natürlich auch die eigenen Mitarbeiter dazu ein sich in der Unternehmenswelt der Lieb Bau Unternehmensgruppe wohl zu fühlen. Das weitestgehend behindertengerecht adaptierte Bürohaus bietet aktuell Platz für 101 MitarbeiterInnen. Darüber hinaus sind weitere Platzreserven geschaffen worden, um der ständigen Weiterentwicklung des Unternehmens gerecht zu werden.
Im Zuge der Eröffnung wurden auch die von Albert Schmuck gefertigten Kunstwerke, welche im neu gestalteten Ein-gangsbereich die beiden Hauptbereiche der Unternehmensgruppe (den Handel und das Handwerk) symbolisieren, enthüllt. Des Weiteren konnten im Zuge der Eröffnung alle Besucher eine Ausstellung des bekannten Malers Karl Dobida bewundern. Die im Foyer platzierten, großflächigen Bilder verliehen den Räumlichkeiten ein besonderes Flair.

Struktur

Im Zuge des großzügigen Um- bzw. Ausbaus wurde auch die Chance genutzt, um an der Gesamtstruktur der Büroräum-lichkeiten Verbesserungen vorzunehmen. „Beispielsweise konnte die zentrale Verwaltung zusammengeführt werden, wodurch nun alle im selben Teil des Gebäudes unterge-bracht sind“, führt die geschäftsführende Gesellschafterin, DI Doris Enzensberger-Gasser, aus. Die zentrale Infrastruktur wurde wesentlich verbessert wie beispielsweise die Anzahl, Platzierung und Ausstattung der Sitzungsräume zeigt, welche nun den Anforderungen eines Unternehmens dieser Größe gerecht werden. „Zusätzlich gibt es ein besonderes Zuckerl für die MitarbeiterInnen – eine 200 Quadratmeter große Dachterrasse – ideal um im Sommer wieder Kraft zu tanken und für die täglichen Aufgaben im beruflichen Alltag gerüstet zu sein“, so DI Enzensberger-Gasser weiter.

Thermische Sanierung

Eine weitere wichtige Maßnahme um auch im Bereich Umwelt auf dem neuesten Stand zu sein, war die thermische Sanierung des gesamten Bürokomplexes. Insgesamt 111 Fenster modernster Technik wurden verbaut. Die kompletten Außenwände wurden auf rund 1.800 Quadratmetern, mittels Vollwärmeverbundsystem, ebenfalls thermisch optimiert. Ressourcenschonung stand auch bei der Be- und Entlüftung ganz weit oben auf der Prioritätenliste. Daher entschied man sich hier für eine Anlage mit dezentraler Wärmerückgewinnung, die durch sommerliche Nachtkühlung auch in der heißen Jahreszeit eine Klimaanlage unnötig macht.

Energie

Auch im Energie-Sektor wurde auf Nachhaltigkeit gesetzt. Auf dem Dach wurde eine Photovoltaik-Anlage mit einer Leistung von 38 Kilowatt Peak angebracht und, als besonderes Highlight, wurden weitere Photovoltaikpanele als Sonnenschutzvordach genutzt, mit welchen sich ebenfalls eine Leistung von 18 Kilowatt Peak erreichen lässt. „Zusammengerechnet reicht diese Leistung aus, um 14 Haushalte mit Strom zu versorgen“, zeigt sich DI Gasser stolz.
Die neu installierte Beleuchtungsanlage wurde zu 100% mittels LED-Technik in Kombination mit Infrarot- und Tageslichtsteuerung, welche den Lichtbedarf und die Lichtstärke je nach Lichteinfall reguliert, ausgeführt.

Kompetenz in der Vielfalt

Durch eigene Kompetenzen wurden die Gewerke Baumeister, Trockenbau, Fliesen, Stahlbau, Holzbau, Tischler, Stiegenbau, Fenstermontagen, Elektroinstallationen sowie Planung und die GU Bauleitung erbracht.

Lieb Bau Unternehmensgruppe

Die Lieb Bau Unternehmensgruppe mit Hauptsitz in Weiz (Steiermark) zählt zu den größten Bauunternehmen Österreichs. Zum Unternehmen zählen Lieb Bau Weiz (Hochbau, Generalunternehmung, Massivwerthäuser, Trockenbau, Holzbau, Ingenieurholzbau, Bautischlerei, Fertighäuser, Stiegenbau, Keramikbau, Elektroinstallation, Planung), Lieb Markt (Baumärkte, Baustoffe, Gartencenter, Sportfachhändler) sowie der Immobilienbereich (Einkaufszentren und Pro-jektmanagement). An den Niederlassungen in Weiz und Wien, drei Produktionsstätten, sieben Standorten für Baustoffe und Baumärkte und drei Standorten für den Sportfachhandel beschäftigt das Familienunternehmen über 1.100 Mitarbeiter, darunter 75 Lehrlinge in 12 unterschiedlichen Lehrberufen. Im Jahr 2015/2016 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 219,2 Mio. Euro.

TEXT: Presseaussendung LIEB Bau Weiz Zentralmarketing
Fotos: Andreas Rath
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