Amstettner sind beim Lesen "top"

Katharina Bancalari (Servicestelle Treffpunkt Bibliothek), Therese Reinel  (Amt der NÖ Landesregierung), Hannelore Pruckner (Euratsfeld), Landesrat Karl Wilfing, Manuela Gsell (FEN Geschäftsführerin)
  • Katharina Bancalari (Servicestelle Treffpunkt Bibliothek), Therese Reinel (Amt der NÖ Landesregierung), Hannelore Pruckner (Euratsfeld), Landesrat Karl Wilfing, Manuela Gsell (FEN Geschäftsführerin)
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BEZIRK AMSTETTEN. 20 Bibliotheken, 8.814 Leser, 169 Ehrenamtliche Mitarbeiter, 187.859 Entlehnungen und ein Medienbestand von 101.702. Das ist die beachtliche Bilanz der Bibliotheken im Bezirk Amstetten.

Damit belegt die Region hinter St. Pölten-Land immerhin den zweiten Platz. Dort gab es in den 23 Bibliotheken immerhin 307.350 Entlehnungen im Jahr 2016. Abgeschlagen sind die Nachbarbezirke Melk (85.037 Entlehnungen) und Scheibbs (38.077 Entlehnungen).

Lesen ungebrochen beliebt

„Trotz moderner Kommunikationsmittel ist Lesen ungebrochen beliebt – Lesen ist Kulturgut, offenbar auch und gerade für junge Menschen", erklärt Landesrat Karl Wilfing. "Die Gesellschaft ist heutzutage rundum mit digitalen Geräten ausgestattet und wird immer mobiler – trotzdem bleibt die Zahl der Jugendlichen, die Bücher lesen, seit 15 Jahren konstant“, so der Landesrat.

„Dennoch mehr als ein Viertel der österreichischen Jugendlichen kann nicht Sinn erfassend lesen, um diesen die weitere persönliche und berufliche Entwicklung hemmenden Mangel zu beseitigen, bedarf es der gemeinsamen Anstrengung aller gesellschaftlichen Kräfte", ist Wilfing überzeugt. "Lebensbegleitendes Lernen zählt für die Gesellschaft zum Gebot der Stunde – in der eigenständigen Erwachsenenbildung spielen öffentliche Bibliotheken eine entscheidende Schlüsselrolle als transparente Informations- und Bildungsplattform“, betont er.

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