"Ortschef-Legende" tritt ab: Winklarn hat neue Bürgermeisterin

Gernot Lechner mit Sabine Dorner: In Winklarn wird mit dem Bürgermeisterwechsel ein Generationenwechsel vollzogen.
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  • hochgeladen von Thomas Leitsberger

WINKLARN. Nach 20 Jahren als Bürgermeister ist Schluss. Winklarns mittlerweile ehemaliger Bürgermeister Gernot Lechner übergab seine Aufgaben an seine bisherige Vizebürgermeisterin Sabine Dorner. "Die Zeit passt", sagt der 61-Jährige, nach dem bereits die Stocksporthalle benannt ist, in der vor wenigen Wochen noch die Weltmeisterschaft im Stockschießen ausgetragen wurde. Künftig wird auch eine Straße (Lechner-Ring) in einer gerade entstehenden Siedlung seinen Namen tragen.

Einfach einmal abschalten

Zu Mittag könne er sich jetzt mal eine Stunde ausrasten, erzählt Lechner. "Zur Hoch-Zeit als Bürgermeister war das nicht möglich", lacht er. "Irgendetwas schwirrt dir immer durch den Kopf", meint er. Aber alles sei jetzt "stressfreier".
Doch ganz abschalten kann er noch nicht. "Es ist nicht so, dass ich nicht noch an das eine oder andere denke", sagt Lechner, der mit der Volkspartei bei der letzten Gemeinderatswahl 76 Prozent der Wählerstimmen gewinnen konnte.

Auf die Leute zugehen

"Du brauchst interessierte und gute Leute um dich", erklärt Lechner. Als Bürgermeister wäre man zwar der Motor, "aber du kannst nichts allein machen."
Neben einem motivierten Team wäre das Um und Auf für einen erfolgreichen Bürgermeister der offene Umgang mit der Bevölkerung. Man müsse die Leute ernst nehmen und auf sie zugehen. "Auch wenn du nicht immer alles lösen kannst", sagt er, "die Leute spüren, wenn du sie ernst nimmst."

Aufgaben und Verantwortung

Ernst wird es jetzt auch für seine Nachfolgerin Sabine Dorner. "Die Aufgaben sind bekannt, die Verantwortung ist eine ganz andere", meint die 47-Jährige.
Natürlich sei es nicht leicht, in die Fußstapfen Lechners zu treten. Diese ausfüllen möchte sie allerdings ohnehin nicht. "Ich möchte einen eigenen Weg gehen", meint sie und blickt dabei schon auf die kommenden Aufgaben.

Kindergarten und Feuerwehr

Auf der Agenda stehen neben Kindergartenausbau, Gemeindeamtssanierung auch ein neues Feuerwehrhaus. Aber auch der Flächenwidmungsplan und der örtliche Entwicklungsplan sind derzeit in Arbeit. – Die 1.700-Einwohner-Gemeinde ist in den letzten 20 Jahren um einige Hundert neue Gemeindebürger gewachsen. Der Zustrom ist ungebremst.

Zeit zum Urlauben

Für Lechner geht es nun erst mal nach Kroatien. Auch fürs Wandern und "Schifferlfahren" hätte er jetzt mehr Zeit, freut er sich.
Sonst hätte er eigentlich nichts Großartiges geplant, außer die Stadionbesuche bei den Europacup-Spielen seiner Rapid in der nächsten Saison natürlich, erzählt er mit einem Lächeln.

Autor:

Thomas Leitsberger aus Amstetten

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