23.09.2014, 11:02 Uhr

Birnen, Most und Speck: So schmeckt uns der Bezirk

Mostbaron Anton Distelberger erklärt die Besonderheiten des Gourmetmosts.

Von Karotten über Fleisch bis hin zum Most: Die Region baut auf die Mostviertler Erde.

"Kraftvoll, Wildschwein, Lederhose" und "Eleganz, Anspruchsvoll, Abendkleid" oder "Erfrischend, Himmel, Seide" ist auf den Etiketten der Gourmetmoste der Mostbarone mit den klingenden Namen Exibatur, Preh und Brous zu lesen. Hier gibt sich die Region geschmacklich zu erkennen, genauso wie bei einer "g'scheit'n Jaus'n" mit Most und Birnensenf oder bei einem Mostbratl, erklärt Mostbaron Anton Distelberger.

Hinein in den Mostherbst

Vom edlen Tropfen über süße Nachspeisen bis hin zum Tee mit einem Schuss Birnenschnaps für die zunehmend frischer werdenden Tage, an der Birne kommt man in der Region derzeit nicht vorbei.
Denn im Mostherbst warten nicht nur zahllose Schmankerl, sondern auch Veranstaltungen, welche die Ernte und die Verwertung der Birne begleiten.
So finden in den Orten entlang der 200 Kilometer langen Moststraße Kirtage statt, Bauern öffnen ihre Kellertüren, Heurige und Wirte tischen auf und laden zu Mostverkostungen.

Picknick mit Aussicht

Wer sich die Landschaft auf der Zunge zergehen lassen möchte, für den bietet sich ein Picknick am Panorama-Höhenweg an. Passend dazu gibt es Picknick-Körbe voll mit Speck, Mostviertler Schofkas, Bauernbrot oder Säften.

Gutes aus dem Mostviertel

"Fleisch, Speck, Birnen und Äpfel sind die Verkaufsschlager", berichtet Martin Heiligenbrunner vom Verein "Die Muntermacher", der regelmäßig einen Markt mit regionalen Produkten auf der Schlosswiese in Ulmerfeld abhält.
Zudem werden auch immer wieder Ausflüge oder Kochkurse veranstaltet. Der Verein selbst setzt dabei auf regionale, saisonale, biologische und klimafreundliche Ernährung.
Bewusstseinsbildung ist dabei ein wesentlicher Bestandteil der Aktivitäten. Das Bewusstsein, sich für Produkte aus der Region zu entscheiden, sei in den letzten Jahren gestiegen, meint Heiligenbrunner. "Man weiß, wo es herkommt und was drinnen ist", sagt er. Diese zwei wesentlichen Punkte sind Zutaten, die Einheimischen, aber auch den vielen Gästen, die etwa der Mostherbst in die Region lockt, auch schmecken.

Die Highlights im Mostviertler Herbst

Der Mostherbst bringt so manches Highlight mit sich. Am 4. Oktober heißt es Volksmusik beim Wirt in der Mostviertelhalle in Haag.
Am 19. Oktober findet ein Familien- und Erlebniswandertag in Neustadtl statt. Am Sonntag, 26. Oktober, ist Kirtag in Behamberg.
„Die Moststraße brennt!“ heißt es am Samstag, 15. November, wenn die besten Edelbrenner zum legendären Schaubrennen einladen.
Die Gödnmosttage im Mostbauernhof Distelberger ab 15. November und ein „Most-you-can-eat-Brunch“ am 16. November im Hotel Exel in Amstetten, eine Jungmostverkostung in St. Valentin am 21. und 22. November und Tag der offenen Kellertür in St. Pantaleon-Erla am 22. November runden den Mostherbst ab.
Mehr Informationen und alle Veranstaltungen unter: www.moststrasse.info
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