Warnung
Gefahrenstelle bei der neuen Fuß- und Radwegbrücke

Der längere Fußweg über die neue Brücke bei der Umfahrungsstraße birgt gewaltige Gefahren. Dies ist eine Warnung und ein Ersuchen an die Verkehrsverantwortlichen, die Situation abzusichern! Bitte spielt nicht mit Eurem Leben.
  • Der längere Fußweg über die neue Brücke bei der Umfahrungsstraße birgt gewaltige Gefahren. Dies ist eine Warnung und ein Ersuchen an die Verkehrsverantwortlichen, die Situation abzusichern! Bitte spielt nicht mit Eurem Leben.
  • Foto: Hirschhofer
  • hochgeladen von Gabriela Stockmann

Ein wahrhaft beunruhigendes Foto schickte uns unser Leser Ferdinand Hirschhofer von der neuen Rad- und Fußwegbrücke über die Badener Umfahrungsstraße. Die neue Brücke erfordert einen Umweg von rund 300 Metern. Unbedachte - in diesem Fall ein Kind - nutzen die Abkürzung direkt über die Badener Umfahrungsstraße B210, wo 70 km/h gefahren werden darf. Nicht auszudenken, ein Autolenker übersieht hier einen Menschen... Bevor ein Unglück passiert, sind hier dringend Maßnahmen erforderlich.

BADEN. Für den Badener Verkehrsexperten Tadej Brezina von der TU Wien wäre es an der Zeit, jegliche Umwege für die "nachhaltigste Verkehrsart Zu-Fuß-Gehen" zu minimieren. Brezina: "Der fotografierte Fußgänger folgt der natürlichsten Lösung, dem kürzesten Weg. Diesem Bedürfnis muss die Straßenplanung entgegenkommen. Die Planerhirne stecken aber vielfach noch in den 1960er-Jahren fest, der dem Automobilverkehr Priorität auf Kosten aller anderen Verkehrsarten einräumte. Die Umfahrungsstraße Baden inklusive der alten Fußgängerbrücke ist eine Fehlplanung der 1980er-Jahre, die nun mit hohen Kosten nur zum Schein repariert wird." Brezina schlägt eine Fußgänger-Querung direkt über der Umfahrungsstraße vor, verbunden mit Temporeduzierung für die Autos.
Er befürchtet aber, dass anderes eintreffen wird: "Es werden hier sicher bald Zwangsmaßnahmen wie z.B. Zäune errichtet werden, um Fußgänger zu disziplinieren." Mittlerweile belege die Forschung ausreichend, dass auch Autofahrer durch passende Verkehrsplanung zum Umdenken angehalten werden können.

Autor:

Gabriela Stockmann aus Baden

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