Video zeigt Brand
Lkw-Flammeninferno führt zu Großeinsatz & A21-Totalsperre
- Ein brennender Lastwagen hat am Freitagmorgen zu einer Totalsperre der A21 geführt.
- Foto: Pressestelle BFK BADEN/Schneider
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Ein schwerer Lkw-Brand hat am Freitagmorgen einen Großeinsatz der Feuerwehr sowie eine Totalsperre der Wiener Außenring Autobahn (A21) ausgelöst. Ein Video, das MeinBezirk vorliegt, zeigt das Ausmaß des Flammeninfernos. Die Aufräumarbeiten sind äußerst aufwendig, mit einer Freigabe der Strecke wird erst im Laufe des Nachmittags gerechnet.
NIEDERÖSTERREICH/BADEN. Ein brennender Lastwagen hat am Freitagmorgen einen Feuerwehrgroßeinsatz auf der A21 ausgelöst. Zum Vorfall kam es im Bereich zwischen den Anschlussstellen Mayerling und Heiligenkreuz (Bezirk Baden), kurz vor der Ausfahrt Heiligenkreuz. Der Zwischenfall ereignete sich gegen 6.45 Uhr.
"Als die Feuerwehr eingetroffen war, stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand", schilderte Stefan Schneider, Sprecher des Bezirksfeuerwehrkommandos Baden (BFKDO Baden), den laufenden Einsatz gegenüber MeinBezirk. Der Lkw war mit Reifen beladen, die durch das Feuer schmolzen. Laut Schneider kam es aufgrund des Brandguts auch immer wieder zu Explosionen.
Wegen des Ausmaßes des Brandes wurden schrittweise weitere Feuerwehren alarmiert. Insgesamt standen rund neun Feuerwehren im Einsatz, darunter jene aus Alland, Heiligenkreuz, Groisbach, Klausen-Leopoldsdorf und Gaaden. Bei den Löscharbeiten musste aufgrund des Brandmaterials vorwiegend Schaummittel eingesetzt werden. Zur Brandursache lagen zunächst keine gesicherten Erkenntnisse vor.
Totalsperre der A21
Aufgrund der massiven Rauchentwicklung wurde die Wiener Außenring Autobahn (A21) in beiden Fahrtrichtungen komplett gesperrt: In Richtung Wien ab dem Knoten Steinhäusl (Bezirk St. Pölten), in Richtung St. Pölten ab Brunn am Gebirge (Bezirk Mödling). Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet, unter anderem über die Westautobahn (A1) sowie durch das Wiener Stadtgebiet.
Mithilfe eines Schneepfluges sollte im Laufe des Vormittags zumindest eine Spur freigeräumt werden, um eingeschlossene Fahrzeuge schrittweise aus dem Stau zu leiten. Das Rote Kreuz war vor Ort und betreute betroffene Autofahrerinnen und Autofahrer. Die Aufräumarbeiten waren um 10.30 Uhr weiterhin im Gange, Schneider schätzte, dass sie noch bis in die späten Nachmittagsstunden andauern dürften. Es werden noch laufend Nachlöscharbeiten durchgeführt.
- Die Aufräumarbeiten waren um 10.30 Uhr weiterhin im Gange, Schneider schätzte, dass sie noch bis in die späten Nachmittagsstunden des Freitags andauern dürften.
- Foto: Doku NÖ
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Der Schwerverkehr wurde angewiesen, den betroffenen Abschnitt weiträumig zu umfahren, etwa über die Donauufer-Autobahn (A22), die Stockerauer Schnellstraße (S5) und die Kremser Schnellstraße (S33). Auch der ÖAMTC empfiehlt: "Der Verkehr kann großräumig – etwa über die Westautobahn (A1) und das Wiener Stadtgebiet – ausweichen." Mit einem Ende der Sperre sei frühestens ab dem frühen Nachmittag zu rechnen.
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