Buntes Fest der Freude in Braunau

Referentin Jasmina Amasha im festlichen Dirndl.
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  • Referentin Jasmina Amasha im festlichen Dirndl.
  • Foto: Islamisches Friedenszentrum
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BRAUNAU. Das islamische Friedenszentrum feierte vor kurzem das jährliche Opferfest. Mit großem Festessen, vielen Spielen, einem Theaterstück, das an den Sinn des Festes erinnern soll und mit Gästen mit verschiedenen Nationalitäten und Religionen wurde das Fest zu einem wahren Erfolg. „Es ist schon immer ein Ziel des islamischen Friedenszentrums gewesen und das wird es auch immer bleiben: ein „bunter“ Verein zu werden, wo alle Religionen und Kulturen aufeinander treffen, miteinander statt nebeneinander leben, miteinander statt übereinander reden und die Integration gemeinsam anpacken und fördern. Dazu ist es wichtig, das Gemeinsame hervorzuheben, offen miteinander zu reden und zu präsentieren statt zu isolieren“, sagte der Obmann des Vereins Abdelrahman Ashraf einleitend in seiner Rede.

Durch das Theater „Für eine bessere Welt“ wurde das Gemeinsame hervorgehoben: Alle Religionen spornen den Menschen an, gegen Armut zu arbeiten, zu teilen und den Nächsten zu lieben. Wie man die Arbeit gegen Armut gemeinsam anpacken muss zeigte das Theater-Team Bilal, Ismail, Anas, Younnes und Rukaia auf der Bühne.

Das große „Nationalitäten-Buffet“ mit Leckereien aus verschiedensten Ländern war hervorragend. Es spornte die Leute auch dazu an, miteinander zu reden, wenn auch nur über die Rezepte der Gerichte. Kommentare wie „Ausländer haben ja gar keine Berührungsängste“, oder „das sind ja total liebevolle, offene Leute“ bewiesen, dass man so manche Ziele schnell erreichen kann und dass man über das „Fremde“ erst urteilen kann, wenn man es wirklich kennengelernt hat. „Durch den Vortrag wurde vielen klar, dass der Hintergrund dieses eigentlich islamischen Festes in jeder der Weltreligionen existiert. Etwas kennen zu lernen, zu verstehen oder letztendlich sogar zu erfahren, dass es der eigenen Religion sehr ähnelt oder gar gleicht, verbindet die Menschen auf bester Art und Weise“, so Referentin Jasmina Amasha. „Genau das möchten wir fördern, so gut es geht“, sagt sie weiter.

Die jüngste Mitarbeiterin der Gästebegrüßer, Nour Zidi (13), zeigte großes Engagement und Spaß an ihrer Arbeit: „Die eigene Religion und Kultur zu präsentieren, stärkt das Selbstbewusstsein und es macht auch großen Spaß, Neues zu entdecken. Wenn die Menschen den Spaß und Erfolg am Kennenlernen des Fremden entdecken würden, würden wir uns viel mehr lieben.“ Ihre Mutter Gamila Zidi präsentierte die Henna-Handbemalungen nach tunesischer Kultur.

Da der Vereinsclown „Peacy“ sich nur wenige Tage vor dem Fest den Fuß stark verstaucht hatte, konnte dieser nicht auftreten. Ein Mitglied des Vereins übernahm die Rolle, um den Kindern die Enttäuschung zu nehmen. Auch sonst gab es ein großes Angebot für Kids, das riesen Spaß versprach: Von Hüpfburg, Bungee-Run, Spiele wie „Fische fischen“ im Pool, Zielschießen, Billard bis hin zu Leckereien wie gegrillten Spießchen, Pommes, Popcorn und Zuckerwatte.

Deutsch-Arabisch-Kurse, gemeinsame Wandertage, Sporteinheiten, interessante Vorträge, Actionsdays für Jugendliche und vieles mehr stehen bereits auf dem Plan der Mitarbeiter des Vereins. Wann, was, wie und wo wird noch zur rechten Zeit bekannt gegeben. Mitmachen darf natürlich jeder – ganz nach dem Motto des Vereins: Je bunter, desto besser!

Autor:

Barbara Ebner aus Braunau

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