Feuerwehr Braunau:

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Eindrucksvolle Jahresbilanz bei Vollversammlung

Eine eindrucksvolle Jahresbilanz konnte der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Braunau, ABI Klaus Litzlbauer, am Freitag, den 07. März 2014 bei der 148. Jahresvollversammlung vorlegen.
„Ein Rekordjahr folgt dem anderen“ beschreibt Litzlbauer in seinem Bericht die momentane Situation der Feuerwehr Braunau. Gemeint ist damit einerseits die Anzahl von über 500 Einsätzen, andererseits die vielen zusätzlichen Aktivitäten und Projekte welche „am laufenden Band“ umgesetzt wurden.

So wurde 2013 nach intensiven Verhandlungen mit dem Land OÖ, dem Landesfeuerwehrkommando und der Stadtgemeinde Braunau der Ankauf einer neuen Drehleiter realisiert. Aufgrund des Handlungsgeschicks des Feuerwehrkommandanten konnte der Kostenanteil für die Gemeinde auf nur 10% des Kaufpreises von 650.000 Euro gedrückt werden.

Auch der Ankauf eines gebrauchten LKW für ein neues Wechselladerfahrzeug mit Kran und 10t Seilwinde konnte realisiert werden.

Ein weiteres Großprojekt war der Bau einer Lagerhalle beim Feuerwehrhaus. In Eigenregie wurde die Halle für diverse KHD- Materialien vom Gerätewart Winfried Santner errichtet.

Für die Modernisierung der Haustechnik im Feuerwehrhaus konnte ein Maturaprojekt der HTL Braunau gestartet werden, das derzeit in der Umsetzungsphase ist.

Bei den 513 geleisteten Einsätzen konnten 28 Menschen, 10 Tiere sowie Sachwerte um geschätzte 15,4 Millionen Euro gerettet werden“ berichtete Schriftführer Michael Lindner.

Die Einsätze teilen sich in 425 technische Einsätze und 88 Brandeinsätze auf. Dafür wurden 4.576 Stunden aufgewendet.

Beim Brand im Umspannwerk St. Peter war die FF Braunau mit 34 Mann und 8 Einsatzfahrzeugen stundenlang neben 16 weiteren Feuerwehren zur Unterstützung der FF St. Peter im Einsatz.

Das Hochwasser Anfang Juni forderte die Freiwilligen mit 33 Einsätzen in der Stadt Braunau, im Bezirk sowie in der Stadt Schärding. So wurden unter anderen 30 Tonnen Sand in Säcke gefüllt und damit der Damm im Bereich der Mattigsenke verstärkt. Es waren beim Hochwasser 205 Mitglieder 790 Stunden in einer Woche eingesetzt.

Der Mitgliederstand betrug mit 31.12.2013 110 Mitglieder und 17 Gastfeuerwehrmitglieder.

Damit diese Einsätze professionell und vor allem unfallfrei bewältigt werden konnte, muss viel geübt werden: Über 129 Übungen, mit einem Aufwand von 2900 Stunden, konnte Ausbildungsleiter Hermann Angsüsser berichten.
Dabei war unter anderem ein Training in einem Flash-Over-Container für unsere Atemschutzgeräteträger oder eine Übung am Übungskesselwagon der ÖBB.
28 Kameraden besuchten einen Lehrgang an der Landesfeuerwehrschule, wofür 85 Urlaubstage verwendet wurden.

Neben den unzähligen Stunden für die Wartung und Pflege der Atemschutzgeräte wurde von Atemschutzwart Marco Ofenmacher ein großes Augenmerk auf die Aus-u. Weiterbildung der Geräteträger wertgelegt. 2 Kameraden konnten im Jahr 2013 die Atemschutzgrundausbildung abschließen und verstärken seither die Mannschaft der Atemschutzgeräteträger.

Für die Tauchergruppe berichtete Thomas Rosenberger über 22 Einsätze, für die 21 Tauchgänge mit 790 Stunden geleistet wurden. Nach rund dreijähriger Ausbildung konnten nun 3 neue Mitglieder als Einsatztaucher die Tauchergruppe Braunau verstärken.
Im Jahr 2013 haben die 7 Mitglieder 2091 Stunden bei 166 Tauchgängen aufgewendet.

Auch um den Feuerwehr-Nachwuchs ist es bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Braunau sehr gut bestellt. Wie Jugendbetreuer Rene Wimmer berichtete zählen 22 Mitglieder – 13 Buben und 9 Mädchen zur Gruppe.
Für deren Ausbildung wurden 44 Gruppentreffen – bei denen natürlich auch der Spaß nicht zu kurz kommt - mit einem Aufwand von 3500 Stunden abgehalten.


Alles in allem leisteten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Braunau 23.544 Stunden zum Wohle und zum Schutz der Bevölkerung von Braunau und Umgebung.

Neben den offiziellen Beförderungen und Ernennungen wurden wieder die

„Feuerwehrler des Jahres“

geehrt. Im Jahr 2013 wurden für Ihren besonderen Einsatz BI Jan Imann, sowie HFM Alexander Steinhögl ausgewählt.

Nominiert wurden sie, da die genannten Mitglieder im abgelaufenen Jahr über einen längeren Zeitraum besonderen Einsatz, überdurchschnittliche Leistungen oder besonders großen Einfluss auf die positive Entwicklung unserer Feuerwehr gezeigt bzw. erbracht haben.

Angelobung für die Jugendgruppe:

Als Jungfeuerwehrmitglied wurden Eva Aichberger, Alessandro Gerundino und Daniel Kämmerer angelobt.

Angelobung für den Aktivdienst:

In den Aktivstand wurden Eva Riedlmaier und Gabriel Wong angelobt.

Ernennung zum Hauptbrandmeister:

Gabriele Kweton – Gruppen-KDT Lotsen und Nachrichten
Rene Wimmer – Jugendbetreuer

Beförderungen:

Zum Feuerwehrmann wurde Alexaner Daichendt, Susanne Esterbauer und Christoph Redinger befördert.
Zum Oberfeuerwehrmann Marvin Litzlbauer
und zum Brandmeister Jürgen Kösters befördert.

Interne Beförderungen:
Zum Oberfeuerwehrmann:
Gudrun Hofer
zum Löschmeister:
Gerald Mayer, Daniel Spindler und Patrick Wurhofer
zum Oberbrandmeister:
Hermann Angsüsser

Bezirksmedaile III. Stufe – Bronze

Gudrun Hofer, Jan Imann, Pascal Imann, Michael Lindner, Marco Ofenmacher und Alexander Steinhögl.

Kommandant Litzlbauer bedankte sich bei seiner Mannschaft für die tolle Teamleistung und bei der Stadtgemeinde für die Unterstützung. Den Vertretern der Blaulichtorganisationen – Rotes Kreuz, Bundespolizei und Stadtpolizei - sowie den Nachbarfeuerwehren sprach er den Dank für die gute Zusammenarbeit aus.

Bürgermeister Mag. Johannes Waidbacher sprach den Dank der Stadtgemeine und ihren Mandataren aus. Er zeigte sich von den Leistungen der Feuerwehr Braunau beeindruckt und versprach weiterhin die gute Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Feuerwehr in gewohnter Weise fortzusetzen.

Abschnittsfeuerwehrkommandant Josef Kaiser übermittelte den Gruß des Bezirkskommandanten und Dankte den Feuerwehrkameraden für den Geleisteten Einsatz. Besonders hob er den Hochwassereinsatz der Feuerwehr Braunau hervor.
Zum Leiter des Höhenretterstützpunkt des Bezirk Braunau wurde HBM Ralph Mühlbauer ernannt. Das Dekret dazu überreichte ihm BR Josef Kaiser bei der Jahresvollversammlung.

Mit den neuen Leitsprüchen der FF Braunau


Menschen brauchen Hilfe – Hilfe braucht Menschen – Hilf mit!
Jugendfeuerwehr Braunau – 122% Zukunft!

schloss Kommandant Litzlbauer die Vollversammlung.

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