EKB baut 300 Stellen ab
Braunauer Autozulieferer verlagert Jobs nach Rumänien
- Die Dräxlmaier Group mit dem Standort Braunau, im Industriegebiet.
- Foto: Dräxlmaier
- hochgeladen von Raimund Buch
Die EKB in Braunau will sich von 300 Mitarbeitern in der Produktion trennen. Die Arbeitsplätze wandern in das Werk in Rumänien ab. Schon im September könnten die ersten gehen.
BRAUNAU. Der Automobilzulieferer EKB in Braunau – der Teil der Dräxlmaier-Gruppe ist – verlagert die Produktion weiter nach Rumänien um dort die Produktionskapazitäten zu nutzen. Aktuell sind mehr als 700 Mitarbeiter am Standort in Braunau beschäftigt. Von insgesamt 300 Produktionsmitarbeitern will sich der Konzern nun trennen.
Die ersten Jobs könnten bereits ab September in die Produktion in Rumänien abwandern. Ein Sozialplan wurde erarbeitet. Es werde umfassende Unterstützungsmaßnahmen für die betroffenen Beschäftigten geben, heißt es vom Unternehmen.
Grund für diese Entscheidung: Es fehle an großflächigen Ausbaumöglichkeit in Braunau und so wolle man andere Standorte besser auslasten. Braunau werde zu einem Forschungsstandort umgebaut, heißt es von der Dräxlmaier-Gruppe. Schon jetzt sind die Hälfte der Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung tätig.
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