Rückhaltebecken „Hummelbühel“
720.000 Euro für neue Rückhaltebecken in St. Georgen
- Vizebürgermeistern Istvan Deli, Landesrat Heinrich Dorner, Bürgermeister Thomas Steiner 2. Vizebürgermeisterin Charlotte Toth-Kanyak (v.l).
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Im Eisenstädter Ortsteil St. Georgen wurde am Montagvormittag der Spatenstich für das erste von fünf Rückhaltebecken zur Hochwasserfreistellung durchgeführt. Finanziert wird das Projekt vom Bundesministerium Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft, dem Land Burgenland und der Landeshauptstadt Eisenstadt.
EISENSTADT. Im Eisenstädter Ortsteil St. Georgen fiel am Montag der Startschuss für ein neues Hochwasserschutzprojekt. Mit dem Spatenstich für das Rückhaltebecken „Hummelbühel“ beginnt die Errichtung der ersten von insgesamt fünf Anlagen, die künftig vor Starkregen und Überschwemmungen schützen sollen. Das Rückhaltebecken „Hummelbühel“ wird ein Stauvolumen von 18.800 Kubikmetern aufweisen, die Dammhöhe beträgt 11,90 Meter. Die Fertigstellung ist bis Juli 2027 geplant.
720.000 Euro
Das Gesamtprojekt umfasst fünf Rückhaltebecken zur Hochwasserfreistellung in St. Georgen und ist mit Baukosten von rund 720.000 Euro veranschlagt. Finanziert wird die Maßnahme vom Bund, dem Land Burgenland und der Landeshauptstadt Eisenstadt. Der Bund übernimmt 47,9 Prozent der Kosten, 40 Prozent entfallen auf das Land Burgenland, die Stadtgemeinde trägt die verbleibenden 12,1 Prozent.
Schutz vor Extremwetter
Angesichts zunehmender Starkregenereignisse und der Folgen des Klimawandels gewinnt der Hochwasserschutz für Gemeinden immer mehr an Bedeutung. Infrastrukturlandesrat Heinrich Dorner betonte beim Spatenstich die Notwendigkeit solcher Maßnahmen: „Die globale Erwärmung und der Klimawandel erhöhen die Wahrscheinlichkeit für Extremwetter und Überschwemmungen.“ Investitionen in den Hochwasserschutz seien daher entscheidend, um Schäden zu reduzieren und die Sicherheit der Bevölkerung zu erhöhen.
- Die Gesamtbaukosten des Projektes, das die Errichtung von insgesamt fünf Anlagen zur Hochwasserfreistellung im Ortsteil St. Georgen umfasst, belaufen sich auf 720.000 Euro.
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Der Landesrat verwies darauf, dass sich derzeit 25 Projekte im Bereich Hochwasserschutz und Ökologisierung im Burgenland in Umsetzung befinden. Ziel sei es, Siedlungsgebiete und die Bevölkerung bestmöglich vor den Folgen von Unwettern zu schützen.
Verantwortung für morgen
Auch Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner nutzte die Gelegenheit des Spatenstiches, um auf die Wichtigkeit des Projektes für die Bevölkerung hinzuweisen: „Hochwasserschutz bedeutet, heute Verantwortung für morgen zu übernehmen. Der Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger hat dabei oberste Priorität. Mit vorausschauender Planung und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten investieren wir nachhaltig in die Sicherheit, Lebensqualität und Zukunft unserer Stadt.“
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