Kräuterwanderung: Heilung zu Johannis

Seewald Klosterspezialitäten Johannistag: Tag der Heilkräuter "Von der Kraft der Kräuter, Bräuche und Riten" im Europakloster Gut Aich Foto: Neumayr/Leo 22.06.2017 Verena Reisinger
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  • Seewald Klosterspezialitäten Johannistag: Tag der Heilkräuter "Von der Kraft der Kräuter, Bräuche und Riten" im Europakloster Gut Aich Foto: Neumayr/Leo 22.06.2017 Verena Reisinger
  • hochgeladen von Christoph Lindenbauer

ST. GILGEN (lin). "Warum auf die chinesische Medizin schielen, wenn auch die traditionelle europäische Heilkunde soviele wirksame Kräuter zu bieten hat." Das ist einer der Grundgedanken für eine Kräuterwanderung im Europakloster Aich am Wolfgangsee.
"Gerade jetzt in der Mitte des Sommer strotzen viele Pflanzen vor Kraft", sagt Vernea Reisinger, ausgewiesene Kräuter-Expertin und Wildnis-Pädagogin. "Zentraler Tag war der Johannis-Tag am 24. Juni, aber auch in den Tagen und Wochen rund um die Sonnenwende ist Kräuterzeit."

Wie schmeckt Löwenzahn?

Leicht bitter aber gut. Die Brennessel liefert Eisen und hervorgagende Chips, wenn am sie mit Olivenöl bestreicht und ins Backrohr schiebt, und nichts stärkt das Immunsystem so gut wie gekochte Hollerbeeren. Auf einer Wanderung vom Europakloster nach Fürberg erzählte Reisinger über die Kraft, die Wirkung und die Zubereitung vieler Kräuter aus Garten, Wald und Wiese. Eines der stärklsten ist das Johanniskraut: Es wirkt gegen Depression, Melancholie, Verbrennungswunden und Muskelschmerzen.

In der kommenden Woche plaudert unsere Kräuterhexe Verena Reisinger über den Baldrian.

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