Legendäres Mozartkino öffnete wieder die Pforten

Kinochef Kurt Giebisch mit Kino-Geschäftsführer Alexander Krammer
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SALZBURG (fer). Zur exklusiven Wiedereröffnung des Salzburger Mozartkinos in der Kaigasse luden Freitagabend die Inhaberfamilie Giebisch und der Geschäftsführer des Hotels mit angeschlossenem Kino, Alexander Krammer.

Vor etwas mehr als einem Jahr mussten die beiden Säle des Kinos aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden – vor allem wegen der notwendigen digitalen Umrüstung. Ermutigt durch den Zuspruch vieler Stammäste hat die Eigentümerfamilie, die das Kino seit 1904 besitzt und geführt hat, Lösungen gesucht. Dank des Hauptwirtschaftstreibers, des Hotel Kasererbräu und einer finanziellen Zugabe vom Land Salzburg konnte schließlich der notwendige technische Umbau durchgeführt werden.

Wäre das Kino nicht ein Jahr zugesperrt gewesen, hätte es wohl den Titel „ältestes Kino Österreichs“ offiziell bekommen. Für Landeshauptmann Wilfried Haslauer, der das Kino offiziell eröffnete, war es aber „trotzdem das älteste Kino der Welt!“
Haslauer, der den nicht erschienenen Bürgermeister vertrat, verriet den Bezirksblättern, dass er ein alter Kinofan sei. „Dick & Doof“ war der erste Kinofilm, den er gesehen habe. „Den habe ich damals im Parkkino in Neumarkt gesehen.“

Zur Kino-Wiedereröffnung kamen neben den vier Generationen der Familie Giebisch und LH Wilfried Haslauer Altstadt Salzburg Marketing-Geschäftsführerin Inga Horny, RTS-Chef Josef Aichinger, Neos-GR Sebastian Huber, die Starwood Hotels und Ressorts-Marketingleierin Stephanie Umland, Oliver Rehrl (Verkauf Gastronomie Stiegl) und viele mehr. Letztere zwei erinnerten sich beide, als Kinder als ersten Film das „Jungelbuch“ gesehen zu haben.

Der Eröffungsfilm der diesjährigen Viennale, „Amour Fou“ (dt. „Verrückte Liebe“ / dt. Titel „Das grenzt an Liebe“ von Jessica Hausner A/D/LUX 2914) wurde auch für die Neueröffnung des Mozartkinos gewählt. Er wurde im Römersaal gezeigt.

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