Berndorf
Das Wasser kennt keine Bundesländergrenze

Hochwasserschutz in Berndorf ist fertig, zwei Retentionsbecken schützen den Ort und vier weitere Gemeinden in Oberösterreich, im Bild Landesrat Josef Schwaiger und Bürgermeister Johann Stemeseder.
  • Hochwasserschutz in Berndorf ist fertig, zwei Retentionsbecken schützen den Ort und vier weitere Gemeinden in Oberösterreich, im Bild Landesrat Josef Schwaiger und Bürgermeister Johann Stemeseder.
  • Foto: Land Salzburg
  • hochgeladen von Gertraud Kleemayr

Die Gemeinde Berndorf bekommt grenzenlosen Hochwasserschutz: Land Salzburg und Oberösterreich helfen zusammen. 

BERNDORF. Der Flachgau und das Innviertel liegen nebeneinander, aber eine Bundesländergrenze teilt sie. Das hindert die Gemeinden nicht an einer intensiven Zusammenarbeit. Jüngstes Beispiel dafür ist der Hochwasserschutz für Berndorf – und für vier Gemeinden im benachbarten Oberösterreich.


1,85 Millionen verbaut

 „1,85 Millionen Euro wurden hier investiert, die Hauptpunkte des Projektes sind zwei Retentionsbecken, die bis zu 160.000 Kubikmeter Wasser zurückhalten können. Damit werden 40 Objekte hier in Berndorf geschützt und noch wesentlich mehr in Richtung Oberösterreich. Dazu kommen noch wichtige kommunale Infrastruktureinrichtungen sowie Landes- und Gemeindestraßen“, so Landesrat Josef Schwaiger. 

Zwei Länder, fünf Gemeinden

„Die 1,85 Millionen Euro kommen zu 60 Prozent vom Bund, 15 Prozent vom Land Salzburg und 25 Prozent von weiteren Interessenten. Das Besondere hier: Alle haben das Kirchturmdenken abgelegt, auch das Land Oberösterreich und die fünf Gemeinden Berndorf, Perwang, Palting, Lochen und Jeging beteiligen sich“, so Landesrat Schwaiger.

Berndorf zufrieden

Welcher Hochwasserschutz in Berndorf effektiv ist, das haben die Experten der Wildbach- und Lawinenverbauung eruiert. „Jetzt ist er fertig und wir sind alle erleichtert. Eine Hochwasserwelle wird durch die Rückhaltebecken derart gedämpft, dass die verbleibende Menge durch das Ortszentrum von Berndorf abfließen kann, ohne Schaden anzurichten“, so Bürgermeister Johann Stemeseder.

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