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Neue Flecken auf altem Asphalt findet man nur in Salzburg. Grund ist der FELS, der heuer 30 wurde.
BERNDORF (grau). „Viele ärgern sich, dass die Straßen bei uns geflickt sind. Schlimmer wäre, wenn sie nicht geflickt wären“, findet Berndorfs Bürgermeister Josef Guggenberger. In seiner Gemeinde waren gerade die Experten des Güterwegerhaltungsverbands (GWEV), um herauszufinden, wo neu asphaltiert werden muss. Im Drei-Jahres-Rhythmus überprüfen sie das Straßennetz auf seine Funktionstauglichkeit. Wenn die Flicken nicht mehr genug sind, wird die gesamte Asphaltdecke erneuert. Bezahlt wird aus einem landesweiten Topf und damit ist Salzburg einzigartig.
„1981 schuf der Salzburger Landtag den ’Fonds zur Erhaltung Ländlicher Straßen‘ (FELS). Das Geld in diesem Fond stammt zur Hälfte vom Land und zur Hälfte von den Gemeinden“, erklärt Guggenberger. „Die Gemeinden müssen sich um diese Straßen nicht kümmern. Der vom FELS beauftragte GWEV überprüft die Straßen und sorgt für zeitgerechte Sanierungen. Das führt dazu, dass unsere Straßen von Grund auf besser erhalten sind.“ In seiner Gemeinde wurden heuer zwei Kilometer neu asphaltiert. Insgesamt betreut der FELS hier 40 Straßenkilometer. Das aktuellste Projekt übernimmt allerdings der Verbund. „Beim Bau der 380-kV-Leitung hat der Verbund natürlich unsere Straßen befahren. Als kleine Entschädigung für die Masten bezahlt er die komplette Asphaltierung für eine Straße statt dem FELS. Berndorf zahlt jährlich rund 7.000 Euro in den FELS. Heuer haben die vom Fonds finanzierten und vom Güterwegerhaltungsverband durchgeführten Sanierungsarbeiten rund 80.000 Euro gekostet – Arbeiten und Kosten die im Dreijahreserhaltungsturnus anfallen.“
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