Musterhauspark Eugendorf
Sanierungsverfahren von Scalahaus Holzbau eingeleitet

Der Antrag zum Sanierungsverfahren der Scalahaus Holzbau liegt beim Landesgericht. | Foto: Gertraud Kleemayr
  • Der Antrag zum Sanierungsverfahren der Scalahaus Holzbau liegt beim Landesgericht.
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Laut Alpenländischem Kreditorenverband wurde über das Vermögen der Scalahaus Holzbau GmbH im Musterhauspark Eugendorf ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung beim zuständigen Landesgericht Salzburg eröffnet.

EUGENDORF. Die Firma wurde 2016 gegründet und beschäftigt sich mit der Planung, dem Verkauf sowie der Errichtung von Ein- und Mehrfamilienhäusern in Fertigteilbauweise.
Insgesamt wurden 23 "Typenhäuser" beziehungsweise "Musterhäuser" erstellt, deren schlüsselfertige Errichtung von Kunden beauftragt werden kann.
Starke Umsatzanstiege

Steigende Umsatzzahlen

Im Jahr 2021 wurde ein Marktanteil von 5 Prozent in ganz Österreich erreicht, nach Angaben im Eröffnungsantrag zähle das Unternehmen heute zu den "Top 5 Fertighausunternehmen österreichweit". Die Umsätze stiegen in den letzten Jahren stark an. Wurden im Geschäftsjahr 2019 noch 7,4 Millionen Euro erwirtschaftet, konnte der Umsatz 2020 auf 20,4 Millionen Euro und 2021 auf 31,4 Millionen gesteigert werden. Trotz dieser Umsatzsteigerungen wurden regelmäßig Verluste erwirtschaftet, 2021 betrug der Bilanzverlust 8,8 Millionen Euro.

Explodierende Rohstoffpreise als Auslöser

Auslöser für die notwendig gewordenen Sanierungsmaßnahmen sind die erheblichen Preissteigerungen bei den Baukosten, die in dieser drastischen Form nicht vorhersehbar waren. So sind beispielsweise die Kosten für Schnittholz innerhalb eines halben Jahres um rund 90 Prozent gestiegen, was SCALA als Anbieter von Fertighäusern in Holzbauweise besonders trifft. Zugleich ist der Baukostenindex um rund 20 Prozent gestiegen. Durch die Fixpreisgarantie konnten diese enormen Preissprünge nicht an die Kunden weitergeben werden, was zu unterkalkulierten Hauspreisen geführt hat. Zudem sorgt die CoV-Pandemie weiterhin für Unwägbarkeiten, wie auch in der gesamten Baubranche.

Sanierung soll Fortbestand sichern

Mit der Maßnahme soll sichergestellt werden, dass alle bestellten Fertighäuser gebaut und die rund 85 Arbeitsplätze gesichert werden können. „Unser oberstes Ziel ist, dass alle Baufamilien, die sich für ein SCALA Haus entschieden haben, dieses auch bekommen“, so Unternehmenssprecher Thomas Blümke. „Mit dem Sanierungsverfahren soll der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden.“

Rund 13 Millionen Euro Passiva

Die Passiva belaufen sich auf rund 13 Millionen Euro. Hinsichtlich der vorhandenen Vermögenswerte wurden im Eröffnungsantrag keine näheren Informationen genannt. Verfahrenskostendeckendes Vermögen ist jedenfalls vorhanden.

Sanierungsplanvorschlag 

Anmeldefrist: Prüfungstagsatzung: Sanierungsplantagsatzung:
Insolvenzverwalter:
20 Prozent , zahlbar binnen zwei Jahren nach Annahme des Sanierungsplans

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