09.03.2017, 17:17 Uhr

DSL-Vergleich: Österreich und Deutschland schenken sich nichts

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Das Internet wird heutzutage immer wichtiger. In nahezu jedem Bereich des Lebens hält es Einzug: Sowohl fürs Shoppen als auch fürs Planen von Reisen, Weiterbildung, Online-Kurse, Gesundheit, Finanzen, Sport und anderen Bereichen gibt es unzählige Webseiten. Die Zahlen der Nutzer steigen und für die heutige Generation ist ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellbar. Doch wie sieht es in den unterschiedlichen Ländern der EU aus? Beispielhaft wird die Entwicklung an einem DSL-Vergleich zwischen Deutschland und Österreich erklärt.


Verteilung der Haushalte mit Internetzugang

Schnelles Internet ist weder in Deutschland noch in Österreich eine Selbstverständlichkeit. Zwar werden die Netze immer weiter ausgebaut, trotzdem gibt es immer noch Gegenden, in denen sich User über eine langsame Verbindung ärgern. Vor allem in ländlichen Gegenden oder im Gebirge hinken die Bewohner oft hinterher und schauen neidisch in die Städte. Da der Ausbau stetig voran geht, steigt auch die DSL-Verfügbarkeit in diesen Gebieten an.

• 85 Prozent der österreichischen Haushalte waren 2016 mit einem Internetzugang ausgestattet. In erster Linie nutzen sie Breitbandverbindungen, um im Internet zu surfen. Vor allem DSL spielt dabei eine wichtige Rolle.
• In Deutschland liegt die Anzahl der Haushalte mit einem Internetzugang bei 87 Prozent. 85 Prozent von ihnen gehen über eine Breitbandverbindung ins World Wide Web. Immerhin ungefähr 70 Prozent der Haushalte freuen sich über „schnelles Internet“. Seit 2013 ist damit ein Anstieg um nahezu ein Viertel zu verzeichnen.

Mittlerweile ist schnelles Internet aber nicht mehr nur über die Telefonleitung des Telekommunikationsanbieters erhältlich, sondern es gibt andere Möglichkeiten: Glasfaser, Kabel oder Internet über Satellit sind weitere Optionen. Da die Entwicklung hier ständig voranschreitet, lohnt es sich, regelmäßig einen DSL Vergleich durchzuführen. In Österreich ist der prozentuale Anteil der Haushalte mit Breitbandzugang (DSL) vor allem bei Familien mit Kindern am höchsten.
• Alleinlebender Erwachsener: 72.5 Prozent
• Drei oder mehr Erwachsene: 92.4 Prozent
• Erwachsener und Kind(er): 94,3 Prozent
• 3 oder mehr Erwachsener plus Kind(er): 98 Prozent

Unternehmen zeigen sich im Internet

In Unternehmen ist der Umgang mit dem Internet noch selbstverständlicher geworden. Um für den Interessenten und Kunden auffind- und ansprechbar zu sein, ist es für Unternehmer unverzichtbar, einen Internetzugang zu haben. Es verwundert daher nicht, dass im vergangenen Jahr 99 Prozent der österreichischen Unternehmen ab einer Größe von zehn Angestellten übers Internet arbeiten. Die eigene Firmenwebseite ist bei 88 Prozent der Betriebe vorhanden. Fast die Hälfte der Unternehmen ist außerdem in sozialen Netzwerken vertreten und baut über Facebook und Co. eine bessere Verbindung zu seinen Kunden auf. Nachholbedarf haben mit zirka 96 Prozent noch die Branchen Verkehr, Bau sowie Beherbergung und Gastronomie. Laut Destastis nutzten 2016 89 Prozent der deutschen Unternehmen Internet. Über eine eigene Website verfügen 70 Prozent. Vor allem bei großen Unternehmen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie eine Website haben: Laut Statistischem Bundesamt hatten 97 Prozent der Unternehmen mit mindestens 250 Mitarbeitern einen eigenen Internetauftritt.

Fazit: Die Verbreitung von DSL, einem Internetzugang zuhause oder im Unternehmen ist sowohl in Österreich als auch in Deutschland hoch: Die Unterschiede sind nur geringfügig.
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