SPÖ-REAKTION
Michael Lindner: "Kurz soll zurücktreten!"

KEFERMARKT. Die BezirksRundschau Freistadt bat den SPÖ-Landtagsabgeordneten Michael Lindner angesichts der Regierungskrise zum Interview. Der 36-jährige Bezirksparteiobmann aus Kefermarkt hat eine klare Vorstellung, wie es weitergehen soll.

Wie schätzen Sie die aktuelle Lage ein?
Wir sind in einer tiefen Staatskrise, in die uns Bundeskanzler Sebastian Kurz mit der FPÖ reinfallen hat lassen. Er hat jetzt nach 2017 die nächste Bundesregierung platzen lassen.

Was soll Bundeskanzler Kurz jetzt tun?
Wenn er wirklich Verantwortungsbewusstsein hat, dann tritt auch er zurück, um mit den Neuwahlen wirklich einen neuen Boden zu legen. Tritt er nicht zurück, dann ist es ihm und der ÖVP nur um eine gute Ausgangsposition für die Neuwahl gegangen. So geht man mit einem Land nicht um!

Welche Chancen hat die SPÖ jetzt?
Die Neuwahl bietet die Chance, Österreich wieder zu dem zu machen, was es sein soll. Ein Land, das den sozialen Ausgleich will, das sich für die Mehrheit der Menschen einsetzt und nicht für Großspender und Industrielle. Ein Land, das nicht spaltet, sondern die Menschen zusammenbringt. Wir stehen bereit, das Land wieder zum Positiven zu verändern, auch in einer Bundesregierung. Ein Programm, wie es Kurz mit der FPÖ derzeit durchpeitscht, tragen wir sicher nicht mit.

Was haben Sie gedacht, als Sie das Ibiza-Video sahen?
Ich war tief erschrocken und angeekelt von dem Sittenbild, das hier die höchsten FPÖ-Vertreter abgegeben haben. Auch bei viel Alkohol kommt ja nur das raus, was auch drinnen ist. Diese Bereitschaft für Korruption, Medien zu kaufen und wie Orban in autoritäre Verhältnisse zu gehen – das ist unfassbar! Zusammen mit den rechtsextremen Vorfällen, der Verbindung zu den Identitären und diesem Skandal-Video zeigt sich: Die FPÖ ist keine Regierungspartei, sondern ein Schaden für unser Land.

Autor:

Roland Wolf aus Freistadt

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