18.12.2017, 09:52 Uhr

Der Kater kommt am 1.

Sarah Brandstetter (Foto: Schinnerl)
TRAGWEIN, BEZIRK. Das Neue Jahr beginnt für viele Menschen nicht nur mit einem knalligen Feuerwerk und viel Alkohol, sondern auch einem Kater am 1. Jänner.

Was kann man aber tun, um keinen Neujahrskater zu bekommen, bzw. wie wird man ihn los?
 Die Diätologin Sarah Brandstetter aus Tragwein hat einige Tipps bereit: "Wenn Alkohol getrunken wird, sollte man diesen nicht auf leeren Magen trinken, denn dies verursacht einen noch stärkeren Neujahrskater. Zwischendurch sollte man auf jeden Fall immer Alkoholfreies, am besten Wasser trinken, da Alkohol stark entwässert und durch das Wasser einer Dehydratation und den daraus entstehenden Kopfschmerzen vorgebeugt werden kann. Als Faustregel gilt: Zu jedem Glas Wein oder Sekt mindestens ein großes Glas Wasser inzwischen trinken.
Nach dem Feiern braucht der Körper Ruhe und Erholung. Vor dem Schlafen noch ein großes Glas Wasser oder auch verdünnten Fruchtsaft trinken, um den Wasserhaushalt aufzufüllen. Durch den Fruchtsaft können Vitamine und Mineralstoffe, die durch den vermehrten Flüssigkeitsverlust aufgrund des Alkoholkonsums ausgespült wurden, wieder zugeführt werden. Achtung: Mineralwasser mit Kohlensäure ist nicht geeignet, da die Kohlensäure den Magen erst recht wieder reizt!
Am Morgen danach ist ein ausgiebiges Katerfrühstück wichtig, um den Vitamin- und Mineralstoffhaushalt wieder auf Vordermann zu bringen. Stilles Wasser, Kräutertees wieKamille und eine wärmende Suppe helfen, den Wasser- und Mineralstoffspeicher des Körpers wieder aufzufüllen. Auch Zwieback, Reiswaffeln, oder andere fettarme und somit leicht verdauliche Speisen helfen, den gereizten Magen wieder zu beruhigen. Wichtig ist auch, auf die richtige Portionsgröße zu achten – weniger ist in diesem Fall mehr!
Auf keinen Fall sollte der Tag danach im Bett verbracht werden. Wenn es auch eine Menge Überwindung kostet: "Gegen die Nachwirkungen einer durchzechten Nacht hilft nur eines: Bewegung an der frischen Luft – nur draußen lassen sich die Lebensgeister wieder wecken. und der Kreislauf wird gestärkt."
Christian Landl aus Tragwein hat sein eigenes Rezept nach einer durchzechten Nacht gibt es bei ihm einen großes Teller Frittatensuppe. Die Suppe soll eine echte Rindsuppe (nicht Packerl) sondern ein Sud aus Rindfleisch oder Rindsknochen mit viel Wurzelwerk sein.
Auch helfen Rollmops und Salzstangerl. Das so beliebte  „Reparatuseiterl“ ist leider nicht ratsam.
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