Achter Dreiländereck-Berglauf
Christof Hochenwarter dominiert erneut
- Foto: Privat
- hochgeladen von Carmen Rienzner
Bereits zum achten Mal wurde der Dreiländereck-Berglauf ausgetragen und auch diesmal meinte es das Wetter mit den Sportlerinnen und Sportlern gut: Nicht zu heiß, nicht zu kühl, einfach perfekte Bedingungen für die selektiven 5 Kilometer mit satten 800 Höhenmetern und einigen steilen Passagen.
DREILÄNDERECK. 76 Läufer und 8 Walker stellten sich der Herausforderung und verwandelten die Laufstrecke am Grenzberg zu Italien und Slowenien in eine sportliche Bühne. Bei den Herren setzte sich einmal mehr Christof Hochenwarter vom Laufsport Hermagor durch. Mit einer Zeit von 32:34 Minuten lief er zwar knapp am eigenen Streckenrekord vorbei, holte aber dennoch einen klaren Sieg. Hinter ihm landeten Vereinskollege Silvio Wieltschnig (37:38 Min.) und der routinierte Robert Stark von den Sportfreunden Oberbillach (38:50 Min.). Lokalmatador Christian Fertala schrammte mit Platz 4 (38:58 Min.) nur knapp am Podest vorbei, während Sebastian Tscheinig aus Graz (39:13 Min.) die Top 5 komplettierte.
Hochenwarter freut sich über den Sieg
„Mein Ziel war es eigentlich, meinen Streckenrekord zu schlagen, das habe ich aber um 15 Sekunden leider nicht geschafft“, resümiert Hochenwarter im Gespräch nach dem Rennen. Dass er sich dennoch deutlich absetzen konnte, freut ihn umso mehr: „Die Konkurrenz war diesmal etwas schwächer besetzt, vor allem aus den umliegenden Grenzregionen wie Italien und Slowenien sind sonst sehr starke Läufer dabei.“
Frauenpower: Gabriel feiert ersten Sieg
Bei den Damen sorgte Darina Gabriel (Laufsport Hermagor) für eine Überraschung: Sie feierte ihren ersten Sieg mit einer beeindruckenden Zeit von 42:42 Minuten – die zweitschnellste Damenzeit, die je auf dieser Strecke gelaufen wurde. Auf Platz zwei folgte Michaela Zwerger (LC Villach, 44:31 Min.), die junge Slowenin Lana Papic holte sich in 45:15 Minuten Rang drei. Die starken Leistungen von Teresa Feix (45:36 Min.) und Anna Wucherer (Laufsport Hermagor, 45:50 Min.) rundeten die Topplatzierungen ab.
Leidenschaft fürs Paragleiten
Für Hochenwarter endete der Tag nicht mit dem Zieleinlauf. Direkt nach dem Lauf nutzte er die perfekte Thermik und startete mit seinem Paragleiter am Dreiländereck. „Das ist eine weitere große Leidenschaft – neben dem Laufen“, erzählt er. Oft sei er auch am Startplatz in Kirchbach unterwegs, wo er regelmäßig ins Tal gleitet.
Nachwuchs fehlt
Ein Thema, das Hochenwarter am Rande anspricht, ist der fehlende Nachwuchs: „Der Schnitt der Läufer war heuer insgesamt eher höher. Es kommen nicht mehr so viele Junge nach.“ Umso wichtiger seien Veranstaltungen wie der Dreiländereck-Berglauf, um die Begeisterung für Berg- und Laufsport weiterzugeben.
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