Nassfeld Schülercup
Junge Talente zeigten am Nassfeld ihr Können im Super-G
- Auf der Leiternabfahrt am Nassfeld ging es bei den zwei Super-G Rennen heiß her.
- Foto: Daniele Ebner - LSVK
- hochgeladen von Dominik Lach
Beim Raiffeisen Schülercup und Arthrobene Fischer Alpincup am Nassfeld standen zwei Super-G Rennen auf dem Programm. Auf der Sonnleitn Leiternabfahrt kämpften junge Talente bei kompaktem Schnee und fairen Bedingungen um Bestzeiten. Besonders stark präsentierten sich Julian Dohr und Paula Anderwald, während auch der SC Hermagor mit soliden Leistungen überzeugte.
NASSFELD. Auf der Sonnleitn Leiternabfahrt am Nassfeld wurden am 12.02. gleich zwei Super-G Rennen im Rahmen des Raiffeisen Schülercups und Arthrobene Fischer Alpincups ausgetragen. Bei griffigem Schnee, bewölktem Himmel und Temperaturen um minus 1 Grad am Start sowie rund 0 Grad im Ziel präsentierte sich die Strecke in sehr gutem Zustand. Mit 295 Metern Höhendifferenz, einer Länge von 1.202 Metern und insgesamt 30 Toren wartete eine faire, zugleich aber schnelle Herausforderung auf die Nachwuchsrennläufer.
Erstes Rennen
Der erste Durchgang wurde um 10 Uhr gestartet. Dabei setzte sich bei den Schülern 16 Julian Dohr vom ASKÖ St. Veit Klippitztörl durch und sicherte sich mit einer Laufzeit von 57,14 Sekunden zugleich die Tagesbestzeit. Bei den Schülerinnen fuhr Paula Anderwald vom SC Arnoldstein die schnellste Zeit des Rennens. Auch die Athletinnen des SC Hermagor stellten sich der anspruchsvollen Linie. Matilda Abuja erreichte in der Klasse Schüler 16 den starken fünften Platz mit einer Zeit von 1:04,76 Minuten. Johanna Zwick belegte in der Klasse Schüler 14 Rang neun mit 1:11,15 Minuten.
Im zweiten Rennen
Um 12 Uhr ging es erneut auf die Strecke. Im zweiten Super-G entwickelte sich an der Spitze ein äußerst knappes Rennen. Wieder war Julian Dohr der Schnellste und gewann in 57,38 Sekunden. Nur eine Hundertstelsekunde dahinter folgte Luca Pfeifer mit 57,39 Sekunden. Auch bei den Schülerinnen setzte sich erneut Paula Anderwald vom SC Arnoldstein durch und bestätigte damit ihre starke Tagesform. Für den SC Hermagor verlief auch der zweite Durchgang erfreulich. Matilda Abuja bestätigte ihre Leistung aus dem ersten Rennen und belegte erneut Rang fünf in 1:04,81 Minuten. Johanna Zwick konnte sich sogar steigern und fuhr mit 1:10,30 Minuten wiederum auf Rang neun, diesmal jedoch mit einer schnelleren Laufzeit als im ersten Rennen.
Trainingstage und Dank an Helfer
Die beiden Renntage wurden zudem von einem anspruchsvollen Super-G Training begleitet, das in Zusammenarbeit mit dem Landesskiverband an den Tagen davor inklusive Zeitnehmung angeboten wurde. Damit konnten die Nachwuchsathleten optimale Bedingungen zur Vorbereitung nutzen. Ein großes Dankeschön gilt den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SC Hermagor, die im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Ebenso trugen die Skischulen und die Bergbahnen am Nassfeld wesentlich zur Durchführung der Rennen bei. Ohne diese Unterstützung wäre ein Renntag in dieser Form nicht möglich gewesen.
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