Zweiter Jahrestag
730 Tage seit dem Felsturz - noch keine Lösung

Luftbild vom Felssturz am Plöckenpass aufgenommen am 04.05.24 | Foto: Andreas Lutche
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  • Luftbild vom Felssturz am Plöckenpass aufgenommen am 04.05.24
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Zwei Jahre nach dem Felssturz am Plöckenpass bleibt die Lage angespannt. Trotz angekündigter Öffnung mit 31.12 ist unklar, wie es weitergeht. Die Region fordert eine sichere, moderne Verbindung, die wirtschaftliche, soziale und kulturelle Lebensadern schützt.

Tunnel oder Straße

PLÖCKENPASS. Heute jährt sich der Felssturz zum zweiten Mal. Zwei Jahre, 730 Tage und heuer nur 167 Tage mit eingeschränkten Nachtnutzungen zeigen, wie stark die Verbindung im Grenzraum geschwächt wurde. Die Straße ist aktuell erneut gesperrt. Eine Öffnung mit 31.12 wurde angekündigt, bleibt aber unsicher. Während Italien die SS 52bis eigenständig instand setzt, wird seit Monaten grenzüberschreitend über eine dauerhafte Lösung diskutiert.

Diskussionen über Alternativen

Im Raum stehen zwei Wege. Italien könnte selbst eine Alternativstraße errichten. Die zweite Variante ist ein gemeinsamer Schritt von Österreich und Italien in Richtung einer sicheren Scheiteltunnellösung. Eine solche Verbindung wäre auf lange Sicht verlässlicher und würde witterungsbedingte Sperren deutlich reduzieren.

Belastung für Bevölkerung und Betriebe

Der Schaden nach zwei Jahren Sperre ist erheblich. Betroffen sind nicht nur die Grenzorte Timau und Mauthen. Der gesamte Südalpenraum kämpft mit den Folgen. Pendler, Betriebe, Kulturinitiativen und Vereine spüren die Einschränkungen täglich. Wege werden länger, Abläufe komplizierter und wirtschaftliche Chancen gehen verloren.

Hoffnung auf eine Lösung für Europa

Für die Menschen im Grenzgebiet geht es längst um mehr als eine Straße. Es geht um Lebensqualität, Versorgung, Zusammenarbeit und europäische Nachbarschaft. Die Regionen hoffen auf eine vernünftige, moderne und zukunftsfähige Verbindung im Herzen Europas. Damit eine Infrastruktur entsteht, die dem sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Leben dauerhaft Sicherheit gibt und von den Staaten sowie der EU unterstützt wird.

Luftbild vom Felssturz am Plöckenpass aufgenommen am 04.05.24 | Foto: Andreas Lutche
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