Spannende Einblicke
"Tag des offenen Funks" im Zivilschutzzentrum Gmünd

Klaus Rosenmayer, Peter Martinetz, Daniel Gattringer und Heike Gruber mit Jugendlichen der "Cool Kids" des Roten Kreuzes Schrems und Funkamateuren des ADL339. | Foto: Julia Pichler, Rotes Kreuz Gmünd
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  • Klaus Rosenmayer, Peter Martinetz, Daniel Gattringer und Heike Gruber mit Jugendlichen der "Cool Kids" des Roten Kreuzes Schrems und Funkamateuren des ADL339.
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Im Rahmen des internationalen Aktionstags "Young Helpers On The Air" (YHOTA) öffnete das Zivilschutzzentrum Gmünd seine Türen für Jugendgruppen.

GMÜND. Der Verein Zivilschutz Gmünd organisierte in Kooperation mit dem ADL339-Waldviertel Nord, einer Gruppe lizenzierter Funkamateure, eine Veranstaltung, bei der jungen Menschen die Bedeutung alternativer Kommunikationswege im Katastrophenfall nähergebracht wurde. Die "Cool Kids" des Jugendrotkreuzes Schrems waren eingeladen, die Welt des Amateurfunks kennenzulernen.

Theorie und Praxis

"Der teilweise Ausfall des TETRA-Funknetzes beim Hochwasser im September 2024 hat uns
gezeigt, dass redundante Kommunikationsmittel unerlässlich sind. Damals haben Funkamateure mit Funkverbindungen wesentlich zur Kommunikationsfähigkeit beigetragen", erklärte Klaus Rosenmayer, Bezirksstellenleiter des Roten Kreuzes Gmünd.

Die Jugendlichen erhielten nicht nur theoretische Einblicke, sondern konnten mit "CQ YHOTA" über eine österreichweite Relaiskette selbst erste Gespräche führen. Möglich machte das unter anderem eine mobile Notfunkstation samt zehn Meter hohem Antennenmast.

Die Jugendlichen durften selbst Gespräche führen. | Foto: Julia Pichler, Rotes Kreuz Gmünd
  • Die Jugendlichen durften selbst Gespräche führen.
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"Wir wollten zeigen, wie Funkamateure im Ernstfall zum verlässlichen Partner für Behörden und Einsatzkräfte werden können. Die Teilnahme am YHOTA war für uns eine tolle Gelegenheit, junge Menschen für Technik, Kommunikation und Zusammenarbeit zu begeistern", sagte Peter Martinetz, Leiter des ADL339. Auch Heike Gruber, Gruppenleiterin der "Cool Kids"“, zeigte sich erfreut: "Die Jugendlichen waren mit großem Interesse dabei. Das umfangreiche Programm hätte locker für einen ganzen Nachmittag gereicht. Wir danken allen Beteiligten für diesen spannenden Einblick."

Daniel Gattringer, Obmann des Zivilschutzes Gmünd, unterstrich die Rolle des
Zivilschutzzentrums: "Es ist Treffpunkt und Kontaktstelle für die Blaulichtfamilie. Solche Veranstaltungen fördern die enge Zusammenarbeit und zeigen, wie vielfältig unsere Aufgaben im Zivilschutz sind."

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