Unfall in Heidenreichstein: Unvorstellbare Sensationsgier bei den Schaulustigen

HEIDENREICHSTEIN. Unvorstellbare Sensationsgier herrschte bei einigen Teilen der Bevölkerung, Fotos mit Mobiltelefonen, wenn möglich aus nächster Nähe wurden gemacht.

Bei Aufforderung durch die Einsatzkräfte, den Unfallort zu verlassen, kam es zu Unmutsäußerungen wie: "Ich kann stehen wo ich will, ich fotografiere wo und wann ich will."

Bezirkspolizeikommandant Wilfried Brocks findet scharfe Worte für das Verhalten der Schaulustigen: "Bei solchen, spektakulären Verkehrsunfällen kommt es wiederholt dazu, dass Privatpersonen in den innersten Kreis, wo die Einsatzkräfte arbeiten und ermitteln müssen, vordringen um zu fotografieren oder filmen. Ich möchte ganz stark betonen, dass dieser Bereich den Einsatzkräften vorbehalten ist und dass es rechtliche Maßnahmen gibt, dass man Personen, die auf mündliche Anweisungen nicht reagieren, mit entsprechend maßhaltendem Zwang von dort entfernen kann. Damit man sicherstellen kann, dass die nötige Arbeit dort gemacht werden kann und außerdem, um die Privatsphäre der Opfer zu wahren. Es muss jeder selbst darüber nachdenken, ob er das wollen würde, wenn er selbst das Unfallopfer wäre, dass jemand am Unfallort herumsteht, der die Einsatzkräfte behindert und das Leid der Opfer fotografiert!"

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