Umweltschutz
Mittelschule St. Agatha erhält Umweltzeichen

Schüler und Pädagogen sind stolz auf ihr Umweltzeichen.
  • Schüler und Pädagogen sind stolz auf ihr Umweltzeichen.
  • Foto: NMS St. Agatha
  • hochgeladen von Julian Kern

Die Mittelschule in St. Agatha erhielt als erste Bildungseinrichtung des Bezirks Grieskirchen das Umweltzeichen. Die Schule beteiligt sich intensiv am Umweltschutz.

ST. AGATHA. Die MS St. Agatha ist mit 112 Schülern und 15 Lehrern eine relativ kleine, aber sehr aktive Landschule. Die Schule konnte in den letzten Jahren eine Reihe von hochwertigen Zertifikaten erlangen. Neben den Auszeichnungen zur „Klimabündnis-Schule OÖ“, und zur „Gesunden Schule OÖ“ haben sich die Pädagogen nun konsequenterweise auch um das Umweltzeichens bemüht.


Vorreiter im Bezirk

Das Umweltzeichen für Schulen und Pädagogische Hochschulen wurde im Jahr 2002 erstmals vergeben. Zertifizierte Schulen haben einen umfangreichen Kriterienkatalog zu erfüllen, der beispielsweise Maßnahmen zum Umweltmanagement, zur Einbindung von umweltbezogenen Projekten in den Unterricht, Gesundheitsförderung und Energieeinsparung vorsieht. Das Umweltzeichen wird für vier Jahre verliehen – danach folgt eine neuerliche Überprüfung der umgesetzten Anforderungen. Aktuell sind 121 heimische Schulen mit dem Österreichischen Umweltzeichen zertifiziert. Rund 43.000 Schüler sowie rund 5200 Lehrer engagieren sich hier für eine verantwortungsbewusste Zukunft.

Die MS St. Agatha ist nun die erste MS im Bezirk, die mit diesem Gütesiegel ausgezeichnet wurde. Das trägt bereits erste Früchte:

  • Zwei fix installierte „Klimadetektive“ pro Klasse, die auf richtiges Lüften und korrektes Mülltrennen achten.
  • Regelmäßige Workshops, die das Wissen hinsichtlich nachhaltigen Konsums und gesunder Ernährung vertiefen.
  • Gratis Bio-Fruchtsaft, für den die Schüler bei den Bauern Äpfel und Birnen sammeln dürfen. Diese werden gepresst und stehen in der Schule im „Saftladen“ zur Verfügung.
  • Bau von Nistkästen für Vögel und Fledermäuse im Werkunterricht.

Zusammenarbeit mit ganz Europa
Die Schule ist auch seit drei Jahren über ein Erasmusprojekt mit Partnerschulen in Europa vernetzt. Geplant ist, im nächsten Schuljahr ein Projekt zu initiieren, das sich schwerpunktmäßig mit den Themen „Umwelt- und Klimaschutz“ beschäftigt. Es wird spannend, mit europäischen Schulen grenzenlos zusammenzuarbeiten und dabei weit über den Tellerrand der kleinen Landschule zu blicken.
Das „Umweltzeichen“ soll als neue Motivation für das schulische Denken und Handeln hinsichtlich eines Lebens in und mit der Natur dienen.


Weitere Informationen liefert die Webseite der Schule.

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