Gemeinde ausgezeichnet
Seit fünf Jahren ist Hartkirchen „bienenfreundlich“
- Von links: Norbert Rainer, Pia Knogler, Stefan Kaineder und Georg Wiesinger.
- Foto: Land OÖ/Daniel Kauder
- hochgeladen von Magdalena Wimmer
Zehn neue Gemeinden wurden in Oberösterreich als „Bienenfreundliche Gemeinde“ geehrt. Im Rahmen des Bienenfests im Bildungshaus Schloss Puchberg in Wels wurde auch Hartkirchen für sein Engagement im Netzwerk ausgezeichnet.
HARTKIRCHEN. Die Gemeinde Hartkirchen wurde beim diesjährigen Bienenfest für ihren langjährigen Einsatz im Netzwerk „Bienenfreundliche Gemeinden“ ausgezeichnet. Seit fünf Jahren verzichtet Hartkirchen auf Pflanzenschutzmittel auf öffentlichen Flächen, setzt auf bienenfreundliche Bepflanzung und motiviert auch die Bevölkerung, ihre Gärten in Lebensräume für Insekten zu verwandeln. Umwelt-Landesrat Stefan Kaineder (Grüne) betonte bei der Ehrung:
„Die Gemeinden zeigen als Vorreiter auf, wie Bienen- und Umweltschutz im öffentlichen Raum funktioniert. Drei Viertel unserer Nutzpflanzen sind von der Bestäubung durch Insekten abhängig.“
Auch Georg Wiesinger, Projektleiter des Netzwerks, zeigte sich erfreut: „Der Umsetzungswille der Gemeinden, der Bauhofmitarbeiter:innen und von vielen Ehrenamtlichen erstaunt mich jedes Jahr aufs Neue und gibt Hoffnung für eine lebenswerte Zukunft.“
140 Gemeinden in OÖ
Insgesamt setzen sich nun über 140 Gemeinden im Land für Bodenschutz und Artenvielfalt ein. Das Netzwerk entstand im Rahmen des Bodenbündnisses, eines europäischen Zusammenschlusses von Gemeinden, Städten und Institutionen, die sich für Bodenschutz und Artenvielfalt einsetzen. Alleine in Oberösterreich bekennen sich bereits 108 Gemeinden und 12 Institutionen zu den Zielen.
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