Wegen Corona-Krise und Feiertagen
Weihnachtspackerl-Flut bei der Post

Karin Rameder (2. vorne rechts) mit der Frühaufstehertruppe in der Zustellbasis in Grieskirchen.
  • Karin Rameder (2. vorne rechts) mit der Frühaufstehertruppe in der Zustellbasis in Grieskirchen.
  • Foto: Rameder
  • hochgeladen von Michaela Klinger

Die Zahl der Online-Bestellungen steigt wegen der Corona-Krise und dem Weihnachtsfest massiv an – eine besonders herausfordernde Zeit für die Brief- und Paketzusteller der Post.

BEZIRK GRIESKIRCHEN. Karin Rameder arbeitet seit 29 Jahren bei der Post und ist in der Zustellbasis Grieskirchen beschäftigt. Die Briefträgerin berichtet vom Berufsalltag in der Corona-Krise: "Die Packerlsituation vor Weihnachten ist extrem. Derzeit startet kein Kollege mit weniger als 100 Lieferungen seine Runde." Durchschnittlich liefern Ramder und ihre Kollegen nun 130 bis 140 Pakete pro Tag aus. In der heurigen Vorweihnachtszeit hätten Kollegen schon bis zu 200 Päckchen am Tag zugestellt. Normal seien 70.

Lange Arbeitstage

Die Briefträgerin erklärt: "Die Anzahl an Online-Bestellungen steigt schon länger. Die Corona-Krise hat die Entwicklung beschleunigt und sorgt zu Weihnachten für eine Packerlflut." Die Aufstockung des Personals war unumgänglich. Mit seinem 35-köpfigen Team kommt die Zustellbasis Grieskirchen gut durch die herausfordernde Zeit. "Urlaub kann aber gerade niemand nehmen", so Rameder. Sie leistet eine erhebliche Anzahl an Überstunden, wenn sie zum Frühdienst ab 4 Uhr eingeteilt ist. Die erfahrene Briefträgerin bedankt sich bei ihren Kollegen: "Wir haben zum Glück einige Aushilfen, etwa Studenten."

"Online ist die Zukunft"

Ob Rameder sich bei all dem Trubel noch auf das Fest freut? "Nein! Ich bin froh, wenn's vorbei ist", sagt die Post-Angestellte bestimmt. Sie hegt keinen Zweifel: Online-Bestellungen sind die Zukunft – auch nach Corona.

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