Mehrere "Morde" in Güttenbach und Umgebung

Südburgenland-Krimi-Autor Thomas Himmelbauer an einem seiner Tatorte, dem Güttenbach.
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Eine ermordete Frau in einem Weinkeller am Hannersberg gibt der Kriminalpolizei Rätsel auf. Zwei Tote auf einer einsamen Straße zwischen Punitz und St. Kathrein. Unfall oder Mord? Anton Geigensauer vom Innenministerium in Wien wurde auf die Fälle angesetzt.

Bestseller aus dem Südburgenland

Wer Krimis liebt und darüber hinaus das Burgenland rund um Güssing entdecken will, ist mit Thomas Himmelbauers mörderischen Geschichten gut bedient. In seinen Büchern wird das regionale Umfeld so detailliert beschrieben, dass man noch während des Lesens versucht ist, sich sofort an den Ort des Geschehens zu begeben.

Tatortsuche im Bezirk Güssing

Thomas Himmelbauer ist Doktor der Naturwissenschaften, unterrichtet an einem Wiener Gymnasium Mathematik und Physik und ist Krimiautor aus Leidenschaft. Seit 2009 hat der in Güttenbach ansässige Autor fünf Kriminalromane veröffentlicht, drei davon spielen im Südburgenland.
„Ich bin viel mit dem Fahrrad unterwegs und da sammle ich die ganzen Eindrücke, die ich für meine Landschaftsbeschreibungen benötige und denke mir dazu Geschichten aus", so Thomas Himmelbauer.

Fahrt zu mysteriösen Orten

Für die Bezirksblätter hat sich der Autor einen ganzen Nachmittag Zeit genommen, um an die Tatorte zu fahren und über seine Werke zu plaudern.

Die Reise begann beim Vorplatz der Kirche in Güttenbach, wo sich der Betrachter das bunte Volksfest mit der Tamburizzagruppe aus seinem ersten Roman lebhaft vor Augen führen konnte. Weiter ging es zum Haus mit Obstgarten, welches das Heim des Ermittlers und Protagonisten Geigensauer darstellte.

Der Flugplatz Punitz, ein Maisfeld mit Kapelle, eine einsame Straße zum Güttenbach, ein Gasthaus am Csaterberg, der Meierhof, eine alte Volksschule sowie ein verfallener Weinkeller am Hannersberg waren weitere Stationen auf der Tatort-Reise. So spielt zum Beispiel in einem seiner Krimis auch die Kapelle in der Nähe des Güttenbacher Meierhofs als Fundort ener Leiche eine Rolle.

Sündhaft gut

Den krönenden Abschluss bildete ein Besuch bei Hochzeitsbäckerin Aloisia in Badersdorf. Auch ihr kommt in einem Krimi eine kleine Rolle zu. Milchkaffee, Punschkrapfen und frisch gebackenen Gugelhupf, dazu eine Auswahl an feinsten Hochzeitsmehlspeisen, ließen die Herzen höher schlagen und die Tageszufuhr an Kalorien bedenklich ansteigen. Zwischen Vanillekipferln und Zimtsternen erzählte Thomas Himmelbauer von seinem neuen Buch, das derzeit in Arbeit ist.

Lokalkolorit und spannender Plot

Viel sei an dieser Stelle nicht verraten, aber dass Anton Geigensauer erneut ermittelt, soll Krimifans nicht vorenthalten werden. Zu erwarten ist jedenfalls wieder ein spannender Plot, untermalt mit viel Lokalkolorit und tiefen Einblicken in das Südburgenland weitab touristischer Pfade. Die Orte sind real, die Geschichten fiktiv.

Eine kleine Anekdote zum Abschluss, erzählt von Mathematikprofessor Dr. Thomas Himmelbauer: Ein Student soll einmal den berühmten Mathematiker Hilbert gefragt haben, ob er Autor oder Mathematiker werden soll. Hilbert konnte ihm diese Entscheidung natürlich nicht abnehmen. Nach einigen Tagen teilte ihm der Student mit, dass er sich entschieden habe, Autor zu werden. Hilbert meinte dazu: "Für Mathematik haben Sie vermutlich zu wenig Phantasie."

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