Bio-Diversität
Waldbau in stürmischen Zeiten

Ein leider immer häufigeres Bild in den Wäldern unserer Region
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Am Mittwoch 8.Mai gibt’s in Hermagor Experten-Informationen über die Zukunft unserer sturmgeplagten Wälder.

HERMAGOR (jost). Die großen Waldschäden der letzten Jahre zufolge Sturm, Schneebruch, Trockenheit und Borkenkäfer stellen unsere Waldbewirtschafter vor große Herausforderungen.
Daher veranstaltet das Österreichische Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL) am Mittwoch 8.Mai im ab 9 Uhr Stadtsaal Hermagor eine Bildungs- und Informationsveranstaltung unter dem Titel „Wir schauen auf unsere Wälder - Waldbau in stürmischen Zeiten“.

Experten-Vorträge
Bezirksforstinspektor Wildfried Strasser, Bezirkshauptmannschaft Hermagor: „Klimatische Veränderungen führen zu geänderten Wuchsbedingungen für die Wälder, und Extremereignisse erhöhen das betriebliche Risiko. Alternative waldbauliche Konzepte sind dringend gefragt. In der Forstwirtschaft hat das Sturm-Ereignis vom Herbst 2018 zu großflächigen Windwürfen in unserer Region geführt. Neben waldbaulichen Fragen zur Wiederbewaldung sind Borkenkäfer und das Wild-Management die zentralen Herausforderungen."

Tages-Programm
Das ÖKL arbeitet mit zahlreichen anerkannten Experten und Expertinnen des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW), der BOKU, der Landwirtschaftskammer Österreich usw. zusammen.
Das Tagesprogramm umfasst am Vormittag Experten-Vorträge von Gernot Hoch (BOKU), Gerhard hohenwarter (ZAMG), Schutzwald-Experte Georg Frank, Stiegerhof-Pädagoge Theo Tillian und Josef Zandl vom Forstgut Fischhorn. Am Nachmittag werden gemeinsam aktuelle Windwurf-Flächen am Guggenberg besichtigt.

Ziele
Projektleiter Wolfgang Ressi bringt es auf den Punkt: „Das Österreichische Kuratorium für Landtechnik und Landentwicklung (ÖKL) organisiert im Rahmen des von Bund, Ländern und EU geförderten Bildungsprojektes "Wir schauen auf unsere Wälder" in ganz Österreich Bildungsveranstaltungen zum Thema Bio-Diversität.
Die rund 145.000 Waldbewirtschafer in Österreich haben mit ihrer Form der Waldbewirtschaftung einen sehr hohen Einfluss auf die Biodiversität. Aufbauend auf ihrem bestehenden Wissen soll das Verständnis für Zusammenhänge zwischen Arten- Lebensraumvielfalt und Waldbewirtschaftung unterstrichen werden. Dieses Verständnis soll dazu führen, dass Wälder vielfältiger an Baumarten oder Strukturen werden. Das Einbeziehen von Aspekten der Biodiversität in die Waldbewirtschaftung kann dazu beitragen, dass Wälder etwa im Falle klimatischer Extremereignisse resistent bleiben oder sich nach solchen Ereignissen rasch wieder erholen - diese Fähigkeit wird als Resilienz bezeichnet.“

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