Direktvermarkter
Marmelade und Brot bringen 10 Medaillen ins Gailtal

Im Amthof in Feldkirchen wurden die Sieger in den Bereichen Marmelade und Brot gekürt
  • Im Amthof in Feldkirchen wurden die Sieger in den Bereichen Marmelade und Brot gekürt
  • Foto: DV-Verband/Jaritz
  • hochgeladen von Conny Lexe

Beim Produktwettbewerb im Amthof in Feldkirchen räumten Michaela Striedner, Claudia Thurner und Ermenhild Santer richtig ab!

BEZIRK HERMAGOR (lexe). Vier der zehn Medaillen, die ins Gailtal gingen, sicherte sich Michaela Striedner vom Wunderhof in Förolach: "Ich mache schon das 8. Jahr mit und freue mich jedesmal irrsinnig über diese Auszeichnung!".  An die 50 Konkurrenten galt es beim Bewerb der Landwirtschaftskammer und dem Landesverband bäuerlicher Direktvermarkter Kärnten  "einzukochen". 

"Brot ist Kultur und eine starke Sache!" (Ermenhild Santer)

Marmelade am Stockerl

Eigentlich macht die Förolacherin am liebsten Chutneys: "Das ist so richtig Meines!" Marmelade gibt es bei ihr nur noch eine, die Bratapfelmarmelade und die holte Silber ins Haus. Familie Striedner hat auch eigenen Käse und da passt Pikantes besser. "Alle Produkte, das Obst und Gemüsse, die Nüsse kommen vom Wunderhof. Außer die Paprika, die holen wir vom Gemüsehof Kunz", erklärt Striedner. Bronze gab es noch für das "Krenmariandl" ein Chutney aus Marillen und Krenzesten mit "Geheimzutaten und Herzblut". Bei der 4. Kärntner Marmeladenprämierung 2018 nahmen 21 bäuerliche Betriebe aus ganz Kärnten teil, darunter auch Claudia Thurner aus Micheldorf. Zweimal Gold gab es für den Zwetschken - und Brombeeraufstrich, zweimal Silber für die Chutneys der Micheldorferin.

Natürlich Brot

Vier Kategorien gab es bei der 9. Kärntner Brotprämierung. Die 93 Brote von 53 Kärntner Betrieben wurden somit in den Sparten „Klassisches Bauernbrot“, „Vollkornbrot“, „Ölsaatenbrot“ und „Brotspezialitäten“ eingereicht. Dafür wurden  35 Gold-, 16 Silber- und 19 Bronze-Medaillen vergeben. Je eine Silber- und eine Bronzemedaille gewann der Familienbetrieb Santer aus St. Paul im Gailtal mit seinem Hausbrot und dem Sonnenblumen-Kürbiskernbrot.  Für die Nebenerwerbsbäuerin und Mutter, die auch noch einen 40 Stunden-Job bewältigt, ist Brot "Kultur und eine starke Sache", die aus dem Alltag nicht wegzudenken ist. Viele Betriebe haben sich heute schon auf eigenen Getreideanbau und aufs Brotbacken spezialisiert und bestreiten damit einen wesentlichen Teil ihres Betriebseinkommens. Um die Vielfalt der traditionellen Brotbackrezepturen zu erhalten, gibt es bei der Brotprämierung die Kategorie „Bäuerlicher Familienbetrieb“. Diese Kategorie ist jenen Betrieben gewidmet, die für den Eigenbedarf Brot backen und sich weiterqualifizieren möchten.

Zur Sache:

Veranstalter:
Landwirtschaftskammer Kärnten und Landesverband bäuerlicher Direktvermarkter Kärnten

Marmelade:
4. Kärntner Marmeladenprämierung wurden 76 Proben von 21 bäuerlichen Betrieben in den Kategorien „Reinsortige Marmeladen“, „Mischmarmeladen“, „Gelee“ und „Spezialitäten-Raritäten“ eingereicht. Bewertet wurden die Produkte von einer Fachjury unter dem Vorsitz des Leiters des Obst- und Weinbauzentrums der Landwirtschaftskammer Kärnten, Ing. Siegfried Quendler. Von den geschulten Sensorikern wurde besonderer Wert auf Textur, Fruchtcharakter, Geruch und Geschmack, sowie die Harmonie der Marmelade und Fruchtaufstriche gelegt. Insgesamt wurde 27 mal Gold, 19 mal Silber und 25 mal Bronze vergeben.

Brot:
Die Produktproben wurden von der unabhängigen Fachjury unter der Leitung von Ing. Eva Lipp, LK Steiermark, nach einem standardisierten, international anerkannten Prüfschema beurteilt. Die Kriterien der Bewertung waren Form und Herrichtung, Krume und Oberfläche, Kaubarkeit, Geruch und Geschmack.

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