04.10.2014, 12:00 Uhr

Rekord-Verleihung in St. Pölten: 226 Niederösterreichische MeisterInnen feierlich ausgezeichnet

Spartenobfrau Gewerbe und Handwerk NÖ KommR Ing. Renate Scheichelbauer-Schuster, Andreas Mayer, Präsidentin der WK NÖ KommR Sonja Zwazl (Foto: Christian Schörg)
ST. PÖLTEN (red). Der 3. Oktober 2014 stand im Wifi St. Pölten ganz im Zeichen des niederösterreichischen Handwerks und Gewerbes: Bei der mittlerweile 7. gemeinsamen Meisterfeier wurden die Besten der Besten aus 37 Berufssparten ausgezeichnet. Mit insgesamt 226 verliehenen Meistertiteln verzeichnete die Sparte Gewerbe und Handwerk in diesem Jahr einen neuen Verleihungsrekord.

Zwazl: "Anerkanntes Qualitätssiegel"

„Die Meisterprüfung ist als anerkanntes Qualitätssiegel erstrebenswerter denn je, das bestätigt auch die hohe Anzahl der diesjährigen Auszeichnungen. Der Wirtschaftsstandort Österreich verlangt nach bestens ausgebildeten Fachkräften und genau das bedienen unsere Meisterinnen und Meister. Sie sind die Führung leistungsstarker Unternehmen und ziehen die nächste Generation heran“, gratuliert Sonja Zwazl, Präsidentin der Wirtschaftskammer Niederösterreich, den neuen Meisterinnen und Meistern des niederösterreichischen Handwerks und Gewerbes.

Trend zur qualiativ hohen Ausbildung

Im Rahmen der Feier würdigte die Wirtschaftskammer ihre frisch gebackenen Meisterinnen und Meister. Insgesamt 226 Fachkräfte aus 37 Berufssparten holten sich im WIFI St. Pölten ihre Meisterbriefe und Befähigungsurkunden ab. Die feierliche Überreichung erfolgte durch Zwazl und Renate Scheichelbauer-Schuster, Obfrau der Niederösterreichischen Sparte Gewerbe und Handwerk. Diese Rekordanzahl an Auszeichnungen bestätigt den klaren Trend zur qualitativ hohen Handwerksausbildung und beruflichen Qualifizierung in Österreich.

Vom Zuckerbäcker zum Fußpfleger

„Die Meisterprüfung bedeutet vor allem berufliche Qualifizierung. Ohne Qualifizierung gibt es keine Qualität von Produkten und Dienstleistungen. Diese zahlreichen Auszeichnungen sind somit ein Qualitätsbeweis für die gute Arbeit und Ausbildung in unseren heimischen Meister-Betrieben“, zeigt sich Spartenobfrau Scheichelbauer-Schuster begeistert.
Ob Zuckerbäcker oder Fußpfleger, Augenoptiker oder Hafner, die Vielfalt innerhalb der Meisterfeier war groß. Die Sparte Gewerbe und Handwerk stellte heuer mit 37 Berufsgruppen eine Fülle an unterschiedlichsten Meisterinnen und Meistern. Mit 22 beziehungsweise 26 Titeln bildeten die Baumeister und Kraftfahrzeugtechniker die stärksten Gruppen in diesem Jahr.

Dreifach ausgezeichneter Meister

Unter den Ausgezeichneten fanden sich wie jedes Jahr wieder einige Besonderheiten. So zum Beispiel Michael Geist aus Pulkau, der als einziger 3-fach Meister ausgezeichnet wurde. Das bedeutet drei Meisterprüfungen auf einen Schlag: Gas und Sanitärtechnik, Heizungstechnik sowie Kälte- und Klimatechnik. Auch Neo-Meister Andreas Mayer aus Roggendorf stellt eine Besonderheit dar. Der Experte für Körperpflege absolvierte als einer der ersten Niederösterreicher die Meisterprüfung zum Fußpfleger, einer traditionell stark frauendominierten Berufsbranche. Seit Geburt bestens auf Ihren Meisterbrief eingestellt war Augenoptikerin Jacqueline Meister, die ihren Titel bereits im Familiennamen führt.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.