10.10.2014, 08:12 Uhr

St. Pölten stößt bei Expo Real auf großes Interesse

St. Pölten war am Österreichstand bei der Expo Real in München vertreten. Es herrschte großer Andrang. (Foto: mss/pia.pink werbung & kommunikation gmbh)
ST. PÖLTEN (red). Bürgermeister Matthias Stadler nutzte auch heuer die Gelegenheit, auf der größten Fachmesse für Immobilien und Investitionen in Europa, der Expo Real in München, Kontakte zu knüpfen und die Stadt als Wohn- und Wirtschaftsstandort zu präsentieren.
„Ich besuche nicht nur jährlich die Expo Real in München sondern auch die MIPIM in Cannes. Es kommt bei den internationalen Playern gut an, wenn sie dort direkt mit Entscheidungsträgern reden können“, erläutert das St. Pöltner Stadtoberhaupt.

Industriegebiet NOE Central

Neben dem Bürgermeister nutzten auch zahlreiche St. Pöltner Unternehmer die Expo Real, um ihre Projekte voranzutreiben, die Kontakte vor Ort zu nutzten und ihr Netzwerk zu erweitern. Die Wirtschaftsservicestelle der Stadt „ecopoint“ organisierte bei der Messe zahlreiche Termine.
Dabei ging es unter anderem um die Entwicklung des großen Gewerbe- und Industriegebietes NOE Central, das aufgrund der überregionalen Verkehrsanbindung und des Eisenbahnnetzes von großer Bedeutung ist. St. Pölten hat als Standort für Investoren dahingehend einiges zu bieten: Die Stadt verfügt mit 194,87 Hektar unbebauten gewidmeten Betriebsflächen über beachtliche Grundstücksreserven. Das Betriebsansiedelungsgebiet NOE Central ist mit einer Gesamtfläche von 110 Hektar eines der bedeutendsten Gewerbe- und Industrieflächen Österreichs.

Wohnstadt St. Pölten

Am Österreichstand konnte Stadler aber auch Gespräche mit den wichtigsten „Playern“ der Immobilienszene führen. Durch die positive Entwicklung der Stadt besteht großes Interesse an Wohnbauprojekten. Neben den WWE-Gründen und dem Glanzstoff-Areal gab es auch Gespräch zu einem konkreten und realistischen Innenstadt-Wohnbauprojekt.

Gedankenaustausch mit Experten

Wie weit das gute Image der Niederösterreichischen Landeshauptstadt bereits ausstrahlt, zeige, dass es auch sehr konkrete Gespräche unter anderem mit dem Architekten Lorenz Riethmüller, Eigentümer des gleichnamigen Hamburger Architekturbüros, gab, der nicht nur für große deutsche Handelskonzerne wie ECE tätig war und ist, sondern auch in der deutschen Innenstadtplanung sich mit Zukunftsfragen und den Chancen der Städte beschäftigt. Zu seinen Spezialgebieten gehören Fragestellungen über die Auswirkungen des Internet-Handels und die Schwerpunktausrichtung von Städten bei Handel, Wohnen und Dienstleistungen. Architekt Riethmüller werde in nächster Zeit auch nach St. Pölten kommen. Der deutsche Experte bescheinigt St. Pölten mit dem Masterplan und dem Visionsprozess St. Pölten 2020 gut aufgestellt zu sein, trotzdem sollen Gespräche geführt werden, wie die Stadtentwicklung weiter optimiert werden kann.

„Wir konnten viele Kontakte knüpfen und Gespräche über konkrete Projekte führen. St. Pölten wird deutlich besser wahrgenommen, als noch vor einigen Jahren und gilt mittlerweile als wichtiger Player am Immobilienmarkt“, zieht Stadler eine positive Bilanz.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.