ÖBB prüft nun Alternativen
Aufatmen in Imsterberg
- Hier sollte eine zweite Schiene als "Abstellgleis" für Güterzüge gebaut werden. Dieser Plan ist nun vom Tisch.
- hochgeladen von Clemens Perktold
Der Konflikt zwischen den Oberländer Gemeinden Imsterberg, Mils und Schönwies und der ÖBB zum zweigleisigen Ausbau wird auf eine andere Ebene gehoben. Nun kommt Entwarnung aus dem Landhaus.
Bahnausbau Oberland
IMSTERBERG, MILS. Nach intensiven Bemühungen der regionalen Bürgermeister, allen voran Richard Bartl und Bernhard Schöpf, ist es nun gelungen, die fragwürdigen Pläne der ÖBB durch das Gemeindegebiet von Imsterberg zu stoppen.
Der Imsterberger Dorfchef Richart Bartl erklärte auf Anfrage: "Ich hatte mit dem Gemeindevorstand ein Gespräch mit Landeshauptmann Anton Mattle zu den Plänen der Bundesbahn. Mattle hat mir schließlich versichert, dass diese Pläne nun gestoppt wurden und durch die ÖBB alternative Lösungen geprüft werden."
Bahnausbau Oberland
Alternativen werden geprüft
Die alternative Trassenführung ist entweder die in den 90-er Jahren propagierte Tunnelvariante, oder eine Trasse entlang des Inns.
"Das bisherige Projekt der ÖBB war ein Schlag ins Gesicht der heimischen Bevölkerung. Entgegen allen Beteuerungen wurde mit uns nicht verhandelt und trotz mehrmaliger Anfrage kein guter Wille gezeigt, die Probleme konkret anzusprechen", erklärten die beiden Oberländer Bürgermeister Bernhard Schöpf aus Mils und Richard Bartl aus Imsterberg.
Bahnausbau Oberland
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