Enorme Schneemengen
Schneechaos und Lawinenabgänge im ganzen Land (mit Video)

Die Schneeräumdienste waren im Dauerseinsatz.
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  • Die Schneeräumdienste waren im Dauerseinsatz.
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BEZIRK IMST. Das in diesem Winter öfters auftretende Schneechaos fand in den vergangenen Tagen seine Fortsetzung und sorgte in ganz Tirol wieder für gesperrte Straßen. Wie von den Meteorologen prognostiziert, fielen innerhalb von kurzer Zeit derart ergiebigen Schneemengen, dass Natur wie Mensch erneut vor großen Herausforderungen stand, Lawinenwarnstufe vier wurde ausgerufen. 
In Niederthai ging eine Lawine nahe dem bewohnten Gebiet nieder, der Schwall aus Schneestaub verbreitete sich hunderte Meter weit. Von den Verkehrsverbindungen musste zum Beispiel die Ötztalstraße ab Huben, die Pitztalstraße in St.Leonhard und die Verbindung zwischen Roppen und Imst aufgrund Lawinengefahr oder umgestürzter Bäume gesperrt werden. Sogar die Bahnstrecke zwischen Ötztal und Bludenz war wegen Lawinengefahr nicht passierbar, ein Schienenersatzverkehr wurde eingerichtet. An Tourengeher wurde appelliert, sich auf besonders sichere Routen einzuschränken und manche Langlaufregionen waren vorgewarnt, die angrenzenden Hänge genau zu beobachten. Die Schneeräumdienste standen im Dauereinsatz und hatten ihre Belastbarkeitsgrenze erreicht.

In Sölden wurde ein Lawinenkegel sondiert.
  • In Sölden wurde ein Lawinenkegel sondiert.
  • Foto: ZOOM.TIROL
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Schneebrettlawine in Sölden

Wie schnell etwas passiert wurde am 14. Jänner in Sölden klar: Zwei unbekannte Schitourengeher fuhren vom Weiler „Innerwald“ im freien Schigelände talwärts. Beim Queren eines Steilhanges löste sich eine ca. 100 Meter breite Schneebrettlawine und ging auf die darunter liegende Gemeindestraße nieder. Da eine Verschüttung von Fußgängern nicht ausgeschlossen werden konnten, sondierten die Einsatzkräfte den Lawinenkegel mittels LVS wobei keine verschüttenden Personen gefunden werden konnten. Neben der Alpinpolizei standen die Bergrettung Sölden sowie die FFW Sölden im Einsatz.

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