Tyroll - Musik als Heimat, Geborgenheit und zarte Liebe

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Mit seiner Band TyRoll verwirklicht der Ötztaler Musiker Marlon Prantl ein Vorhaben, das Brücken schlägt und Kreise schließt. Denn die musikalische Reise führt in die Vergangenheit des Alpenraums ebenso wie in die Gegenwart und Zukunft.
TyRoll sind Vermittler zwischen den Zeiten, aber sie vermitteln auch zwischen den Kulturen. Die Musikgruppe lässt traditionelles Volksmusikgut und Weltmusik zu einem zeitgemäßen Sound verschmelzen. Und sie spielt mit sprachlichen Besonderheiten: Prantl komponiert seine Songs im Ötztaler Dialekt, der oft als "älteste Sprache Österreichs" bezeichnet wird und von der UNESCO als immaterielles Kulturerbe anerkannt wurde. TyRoll übersetzen das Ötztaler Lokalkolorit in eine globale Musiksprache. Das ergibt eine höchst zwingende Musik, die Ecken und Kanten hat und in ihrer Vielschichtigkeit das Publikum zu begeistern weiß.
Im Unplugged-Rahmen entfalten die Songs von TyRoll ebenso ihre Wirkung wie in großer Besetzung mit multimedialer Unterstützung. TyRoll macht deutlich, dass Musik die Sprache des Herzens ist und überall auf der Welt verstanden wird. Davon zeugen auch zahlreiche Auftritte weit über Österreich, Deutschland und der Schweiz hinaus. Die Band hat in China Gastspiele bestritten, aber auch in Russland und Italien.
Und TyRoll hat einen Auftritt hoch oben auf einem Dreitausender der Ötztaler Alpen ebenso zu verbuchen wie Radioeinsätze in Brasilien, Mexiko, Südkorea, Indonesien, den USA und vielen weiteren Ländern.
Mit ihrem jüngsten Album widmet sich die Band ganz besonderem Liedgut: „Schlaflieder – Lullabies“ vereint Schlaflieder aus verschiedenen Epochen und Weltregionen. Marlon Prantl und seine Band TyRoll lassen dabei jedoch keinen Zweifel aufkommen, dass ihre Identität tief im Ötztal wurzelt.
Schlaflieder gehören zweifellos zum ältesten musikalischen Repertoire der Menschheit - es gibt keine liebevollere, natürlichere und vor allem unmittelbarere Form der musikalischen Darbietung, als jemanden in den verdienten Schlaf zu singen. Musik, um in eine andere Welt zu gleiten, und sie verbreitet dabei Nähe, Wärme und Geborgenheit.
Es sind mitunter die ersten Lieder, die wir als Menschen hören und damit ein Leben lang nie vergessen. Auch wenn Schlaflieder in den verschiedenen Kulturen weit verbreitet sind und tagtäglich irgendwo auf diesem Erdball gesungen werden, stehen sie vergleichsweise wenig im öffentlichen Bewusstsein. Sie gehen in einer lauten Welt leicht unter.

Das musikalische Bandprojekt TyRoll rund um Marlon Prantl aus dem Tiroler Ötztal rückt mit „Schlaflieder - Lullabies“ die uralte musikalische Tradition mit einem Tonträger in den Vordergrund und hat sich für dieses Vorhaben weitreichend umgehört. Es entstand eine musikalische Reise auf dem Weg zu schönen Träumen oder wenn man so möchte, ein musikalischer Trip im Zeichen des Dahinschlummerns.
Für „Schlaflieder - Lullabies“ hat TyRoll Musikstücke aus verschiedenen Ländern und aus verschiedenen Zeitepochen gewählt. Traditionelles („Guten Abend, gut’ Nacht“) findet sich auf „Schlaflieder - Lullabies“ ebenso wie Populäres aus dem anglo-amerikanischen Raum („I’ll Take You Dreaming“). Und es erklingen genauso Schlaflieder, die bei uns kaum jemand kennt, die jedoch wirklich hörenswert sind,
wie etwa das neuseeländische „Hine e Hine“.

Auf diesem Tonträger präsentiert TyRoll auch eigens komponierte Lieder, die Marlon Prantl im Ötztaler Dialekt intoniert, denn der Klang des Alpendialekts birgt manche Besonderheiten. Im Ötztal trifft eine gewisse sprachliche Behäbigkeit auf klar akzentuierte Vokale, was eine ganz besondere Sprachmelodie kreiert, die es zu bewahren gilt: Der Ötztaler Dialekt zählt seit dem Jahr 2010 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO und gilt als die "älteste Sprache Österreichs". Nicht nur deshalb steckt „Schlaflieder - Lullabies“ voller persönlicher Bezüge und schlägt die Brücke zwischen den Kulturen. Etwa wenn der „Ötztaler Abendjodler“ mitunter an die Klänge Hawaiis erinnert oder „Schlafe, Prinzessin“ in längst vergangene Jahrhunderte entführt.

MusikerInnen:
Marlon Prantl / Reinhard Tamerl / Hermann Ranftl / Jürgen "Navy" Nawratil / Alexander Scheiber / Sarah Hawkyard / Frajo Köhle / Herbert Pixner /
Aleksandar Koncar / Eddie Friel / Ralf Metzler / Betty Riml /
Katharina Kuen & Anna Rausch & Maria Schnegg (Jung und Frisch) /
Ursula Ruppe & Ursula Wex (Mitglieder der Wiener Philharmoniker)

Für die künstlerische Gestaltung der CD konnte der renommierte Osttiroler Künstler Hans Salcher gewonnen werden.
Alle Texte & Noten zum Mitsingen gibt es online unter schlaflied.tyroll.com „Schlaflieder – Lullabies“ gibt es als CD, USB-Card, Download & Streaming.
Mehr Info zum musikalischen Projekt TyRoll gibt es online unter www.tyroll.com

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