"Wir pflegen die Zusammenschau"

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Die Gm.b.H. "Wasser Tirol" ist in den vergangenen acht Jahren von Geschäftsführer Dr. Ernst Fleischhacker zu einem Betrieb aufgebaut worden, der sich im Spannungsfeld zwischen den Tiroler Beamten und der Privatwirtschaft in Sachen Wasserkontrolle positioniert hat. Als Tochterunternehmen der TIWAG ist die "Wasser Tirol G.m.b.H." de facto ein Landesunternehmen, das sich aber auch für Gemeinden und Privatpersonen als Partner anbietet. Qualitätskontrolle, Ressourcenverteilung und Beratungen stehen dabei an oberster Stelle. Fleischhacker betont: "Wir sind keine Konkurrenz für Zivilingeniuere, sindern pflegen die Zusammenschau". Im Labor in Ötztal Bahnhof werden Analysen in den Bereichen Chemie, Physik und Mikrobiologie augeführt. Insgesamt sind Rund 25 Mitarbeiter in dem Betrieb beschäftigt.

Mit der Bündelung und Kooperation von Landesbetrieben können teure Geräteanschaffungen und die Ausbildung von Spezialisten besser aufeinander abgestimmt werden. Auch die Qualität der Landesbauwerke kann besser überwacht werden. Das sind für Landesbaudirektor Robert Müller die Hauptziele einer Qualitätsoffensive von Wasser Tirol, Land, Gemeinden und TIWAG, die unter dem Slogan „Kräfte bündeln – Qualität steigern – Kosten senken“ läuft.

Ziel ist das Zusammenrücken aller Landesbetriebe und daraus resultierend das Verhindern von Parallelanschaffungen von teuren Personal- und Geräteressourcen. Müller verweist unter anderem auch auf die neue Deponieverordnung bzw. den Bundesabfallwirtschaftsplan: „Jeder, dem Aushubmaterial gehört, steht am Rande einer Rechtsverletzung.“ Die Bündelung der Kräfte im Land soll nicht zuletzt dahingehend von Nutzen sein, um den Betroffenen eine auf breiter Basis stehende Beratung – auch in rechtlichen Dingen – zu garantieren. Was neben anderen vom Geschäftsführer des Landeskontrollverbandes, Ing. Otto Hausegger, begrüßt wird: „Landwirte, Genossenschaften und Gemeinden brauchen Hilfestellungen bei den gesetzlichen Vorschriften. Deshalb ist es nur richtig, dass sich die öffentliche Hand auch um die geordnete Umsetzung kümmert.“

Hoch erfreut über die neu geschaffene Kooperation zeigt sich Wasser-Tirol-Geschäftsführer Dr. Ernst Fleischhacker: „Der nun erfolgte Lückenschluss ist das Ergebnis von acht Jahren mühevoller Aufbauarbeit und der daraus gewonnenen Erkenntnisse über die Fehlstellen in den einzelnen Systemen.“ Und Laborleiter Dr. Dietmar Thomaset ergänzt: „Jetzt können wir dem unseligen Trend von unüberschaubaren Eigenüberwachungsmechanismen, Gesetzen und Normen entgegenwirken.“ Auch sehr zur Freude vom TIWAG-Vorstandsvorsitzenden Dr. Bruno Wallnöfer, für den der Lückenschluss auch vor dem Hintergrund der bevorstehenden Wasserkraft-Ausbauoffensive eine absolute Notwendigkeit war.

Lob auch von Landesseite! LHStv. Anton Steixner: „Durch die Ressourcenaustauschvereinbarung der Wasser Tirol mit dem Land Tirol sowie dem Landeskontrollverband sind Optimierungen möglich, die vor dem Hintergrund des sparsamen Umgangs mit dem Geld dem Steuerzahler zu Gute kommen.“

Was für den Präsidenten des Tiroler Gemeindeverbandes, Bgm. Ernst Schöpf, ein wesentlicher Faktor ist: „Für die Gemeinden gilt es, in ihrer Rolle als Auftraggeber das Optimum aus Kosten und Qualität heraus zu wirtschaften. Wir sind froh darüber, dass vom Land Anlaufstellen geschaffen wurden, welche die vielfältigen Problemstellungen der Gemeinden umfassen behandeln und beantworten können.“

Autor:

Clemens Perktold aus Imst

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