Pfarrkirche Arzl im Pitztal - nach großzügiger Renovierung soll das Gotteshaus wieder in neuem Glanz erstrahlen

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Nach der durch Pfarrer Greil in Auftrag gegeben Innenrenovierung im Jahre 1907 mit der Schaffung der Gemälde und Bemalung der Wände durch den Künstler Raffeiner, aber auch den schrittweisen Austausch der Fenster und der Neueindeckung des Daches stand die Arzler Kirche um 1910 wieder als Prunkstück unter den Tiroler Kirchen da.

Leider sind aber in den vergangenen über einhundert Jahren besonders im Innenraum nur mehr kleinere Renovierungs- und Erhaltungsarbeiten durchgeführt worden.
Nach der groß angelegten Dachsanierung im Jahre 2018 wurde jetzt mit einer noch größeren Aufgabe begonnen.
Der alte Original-Stil soll laut Vorgaben des Denkmalamtes erhalten werden und das Ziel der aufwendigen Renovierungsarbeiten ist es, den Innenraum der Pfarrkirche wieder so herzustellen, wie er vor über einhundert Jahren erstrahlte.

Im Außenbereich sollen die gemalten Kreuzwegstationen an der Außenfassade und auch die Fenster restauriert werden. Auch der Übergang von der Kirche zum Widum wird saniert und beim Widum selber werden einige Verbesserungsarbeiten durchgeführt.

Im Innen- und Altarraum wird die Restaurierung der Deckengemälde mit Neubemalung der Wände erfolgen. Auch Statuen sollen gereinigt und wo nötig auch restauriert werden.
Auch die Bänke, Seitenaufgänge zur Empore und Seiteneingänge sollen aufgefrischt und der Boden mit nachgemachten Platten repariert werden.
Ein Beleuchtungskonzept wurde ebenfalls neu erstellt.

Gestartet wurde nach Ostern mit den Ausräumungsabreiten.
Im Zuge der Sichtung der beschädigten Bodenplatten ist man bei Arbeiten des Bundesdenkmalamtes im Kircheninnenraum auf ein altes Steinfundament gestoßen welches zu den Überresten einer "Ur-Kirche" schließen lässt. Dadurch musste jetzt der gesamte Kirchenboden abgetragen und erneuert werden.
Bevor nun weiter gearbeitet werden kann müssen Archäologen die ausgegrabenen Funde "sichern" und "erhalten".
Dies wird natürlich zu enormen Mehrkosten führen und die vorveranschlagten Kosten von rund € 660.000, aber auch der straffe Zeitplan, werden nicht mehr halten.
Die Kosten werden zum Großteil von der Gemeinde Arzl, der Diözese Innsbruck, des Denkmalamtes, der Kulturabteilung des Landes Tirol und der "Landesgedächtnisstiftung" getragen.
Aber auch die Pfarre Arzl muss sich darüber hinaus noch mit einem stattlichen Betrag an Eigenleistung beteiligen. Ein Teil davon ist durch Rücklagen gedeckt, und der noch offene Betrag soll durch Veranstaltungen und Aktionen der Pfarre und die Mithilfe der Bevölkerung aufgebracht werden.

Spendenaktionen für die Kirchenrenovierung:
Patenschaften: Die Patenschaft für eine Statue, ein Fresko, Fenster oder Bild sind bereits alle vergeben - dafür jetzt schon ein großes DANKE!
Kuchenverkauf: Ab 1. Mai wird in den Räumlichkeiten der Bücherei wieder zum Kuchenkauf eingeladen. Köstliche, selbstgemachte Kuchen und Torten werden
dort jeweils am Samstag nach der Hl. Messe angeboten..
Geplant ist auch ein „Tag der Kirchenrenovierung“.
Ein Kalender und andere Ideen sind in Vorbereitung.

Jede Mithilfe und jede Spende, egal in welcher Höhe, ist willkommen und wir sagen jetzt schon DANKESCHÖN!
Es gibt viel zu tun – Böden, Bänke, Portale, Wände, Stiegen, usw. – helfen wir alle mit!

Spendenkonten:
Raiba Arzl-Imsterberg, Spenden-Kto.: IBAN: AT72 3620 7000 0003 5758 lautend auf „röm. kath. Pfarrkirche Arzl im Pitztal”.
Steuerliche Absetzbarkeit: Dazu ist ein Spendenkonto beim Denkmalamt eingerichtet. Für die Spende ist eine vorgedruckte Zahlungsanweisung zu verwenden, die in der Kirche, der Gemeinde und in der Raiba aufgelegt wird. Damit die Spende unserem Projekt zugeordnet werden kann muss die ebenfalls aufliegende Ausfüllhilfe unbedingt beachtet werden. Aktionscode A282 und „J” im Adressfeld.

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