Eisenmangel
Eisenmangel als mögliche Ursache für ständige Müdigkeit

Bei ständiger Müdigkeit hilft auch Kaffee nicht mehr.
  • Bei ständiger Müdigkeit hilft auch Kaffee nicht mehr.
  • Foto: Antonio Guillem/Shutterstock.com
  • hochgeladen von Marie-Thérèse Fleischer

Abgeschlagenheit und Konzentrationsschwäche sind Probleme, die viele Menschen teilen. Über 60 Prozent der Frauen und 50 Prozent der Männer geben in einer aktuellen Umfrage von marketagent.com an, dass sie im letzten Jahr starke Müdigkeit und Abgeschlagenheit verspürt haben. Eine mögliche Ursache dafür kann ein Eisenmangel sein. Um einen solchen festzustellen, muss nicht der Eisenwert, sondern der Ferritinwert im Blut gemessen werden – Ersterer stellt eine Momentaufnahme dar, Letzterer die Langzeitsituation.

Drei verschieden Ursachen

Leider sucht nur etwa ein Viertel der Betroffenen trotz anhaltender Müdigkeit einen Arzt auf. „Der Prozess geht sehr langsam vor sich, darum haben sich viele schon an den Zustand gewöhnt“, erklärt der Internist Bernhard Angermayr. Drei verschiedene Ursachen können den Mangel hervorrufen. „Dazu zählen eine zu geringe Aufnahme von Eisen, etwa aufgrund einseitiger Ernährung oder wegen bestimmter Erkrankungen, ein zu hoher Verbrauch von Eisen, z. B. in der Wachstumsphase oder der Schwangerschaft, sowie Eisenverlust, beispielsweise durch die Menstruationsblutung“, so der Experte.

Eisenwerte verbessern

Während die meisten der ermüdeten Menschen auf frische Luft und Schlaf setzen, greifen nur ca. 16 Prozent zu Eisenpräparaten. Jedoch wird die Einnahme mitunter nicht gut vertragen: Verstopfungen, Blähungen und Bauchschmerzen können auftreten. Fast die Hälfte nimmt jene Nahrungsergänzungsmittel weniger als drei Monate ein, wodurch der Eisenspeicher nicht nachhaltig aufgefüllt werden kann, zudem werden nur etwa 10 Prozent vom enthaltenen Eisen aufgenommen. „Zuerst wird eine Therapie mit Tabletten oder Kapseln versucht, ab einer gewissen Stärke ist das aber nicht mehr sinnvoll“, erläutert Doris Gapp, Allgemeinmedizinerin in Wien. Hier bieten sich beim Arzt verabreichte Infusionen an, durch die sich die Symptome bereits in kurzer Zeit verbessern.

Autor:

Marie-Thérèse Fleischer aus Innere Stadt

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