Was der Darm gar nicht reizend findet

Reizdarm schränkt die Lebensqualität ein.
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Ein Reizdarmsyndrom belastet die Betroffenen stark. Jedoch fühlen sich viele nicht ernst genommen.

ÖSTERREICH. Zehn bis 20 Prozent der Österreicher leiden an einem Reizdarmsyndrom in unterschiedlicher Ausprägung. Die Ursachen dafür sind bislang nicht ausreichend geklärt. Man vermutet, dass bei einem Reizdarmsyndrom die natürliche Darmbewegung gestört ist. Blähungen, Bauchschmerzen, Durchfall oder Verstopfung sind Beschwerden, die den Betroffenen zu schaffen machen. Dazu kommen häufig noch Begleiterkrankungen, die man vermutlich nicht gleich mit dem Darm in Verbindung bringen würde, wie etwa Migräne, Depression, Erschöpfungszustände oder Kreislaufstörungen. Zu schaffen macht den Reizdarm-Patienten außerdem, dass ihre Erkrankung häufig nicht ernst genommen wird. Grund dafür ist, dass die Beschwerden sehr unspezifisch sind und der Weg zu einer Diagnose oft ein langer ist. Dafür muss eine Reihe anderer möglicher Erkrankungen ausgeschlossen werden. Dazu gehören unter anderem Nahrungsmittelintoleranzen, entzündliche Darmerkrankungen oder Tumoren.

Was den Darm beruhigt

Die Therapie erfolgt symptomorientiert und zielt unter anderem auf die Behandlung von Schmerz und Diarrhoe ab. Eine Ernährungsumstellung gemäß der sogenannten FODMAP-Diät, die bestimmte Lebensmittel ausschließt, kann ebenso Linderung bringen. Nicht zu vergessen ist bei der Behandlung eines Reizdarmsyndroms außerdem die psychische Komponente. Dementsprechend können Entspannungstechniken, Yoga oder hypnosegestützte Psychotherapie hilfreich sein.

Autor:

Margit Koudelka aus Innere Stadt

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