Ringradweg
Arbeiten zum ersten Abschnitt sollen im Herbst starten
- Die Arbeiten im ersten Abschnitt sollen noch im Herbst starten.
- Foto: ZOOMVP
- hochgeladen von Fabian Franz
In Kürze sollen die Arbeiten am neuen Ringradweg starten. Bis Ende des Jahres soll der erste Abschnitt dann bereits abgeschlossen sein. Es soll dabei zu möglich wenigen Einschränkungen kommen.
WIEN/INNERE STADT. Die Ringstraße steht vor einer Neugestaltung: Der Fuß- und Radverkehr soll etappenweise entflochten werden. So viel ist bereits seit längerem bekannt. MeinBezirk hat nun nachgefragt, wie es aktuell mit dem Zeitplan aussieht.
Den Anfang macht der rund 700 Meter lange innere Schottenring zwischen den U-Bahn-Stationen Schottentor und Schottenring. Die Bauarbeiten starten noch im Herbst diesen Jahres, wie man seitens der MA28 – Straßenverwaltung und Straßenbau erklärt.
Neue Grünflächen
Bis Ende des Jahres soll der Abschnitt zwischen Schottengasse und Hohenstaufengasse umgestaltet werden, gefolgt von der Etappe bis zum Franz-Josefs-Kai im Jahr 2027. Durch die Trennung der Verkehrswege sollen Fußgänger mehr Platz erhalten, erklärt man. Hierfür wird die bisherige innere Nebenfahrbahn zu einer eigenständigen Rad-Allee umgebaut, die einen 4,50 Meter breiten Zwei-Richtungs-Radweg beherbergt.
- Grünraum sowie getrennte Rad- und Gehwege standen im Fokus der Planungen.
- Foto: Fabian Franz/MeinBezirk
- hochgeladen von Fabian Franz
Entlang des inneren Schottenrings sollen außerdem über 900 Quadratmeter neue Grünflächen und Beete, ergänzt durch zwölf neu gepflanzte Bäume, im ersten Abschnitt entstehen. Nach dem Schottenring folgen vier weitere Bauphasen, unter anderem am Universitäts-, Schubert-, Stuben- und Parkring. Das Ziel sind durchgängige Geh- und Rad-Alleen vom Schottenring bis zum Schwarzenbergplatz sowie an der Außenseite bis zur Urania.
Kaum Einschränkungen
Der Verkehr soll während der Bauarbeiten weitgehend unbeeinträchtigt bleiben. Fahrstreifen und Abbiegemöglichkeiten bleiben erhalten. Ebenso der bestehende Ringradweg und die Parkplätze an der äußeren Seite sowie in den angrenzenden Seitengassen.
Insgesamt sollen jedoch rund 100 Parkplätze im ersten Abschnitt wegfallen, wie etwa die FPÖ kritisierte. Zufahrten, etwa zu Hotels bleiben aber bestehen. Da der Ausschreibungsprozess noch läuft, stehen die Gesamtkosten nicht fest, heißt es von der MA28.
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